Schlechte Karten im Spielerpoker. Über den Verlust der St. Veiter ihrer Lebens- Versicherung.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 18. Juni 2019 (02:28)

St. Veit verliert mit Horen Sarikyan seine Lebensversicherung in dieser Saison an Ligakonkurrent Pressbaum. Sarikyan war beim rettenden 4:2-Sieg in Ratzersdorf mit einem Viererpack der Matchwinner. „Sein Abgang tut weh, ein schwerer Verlust, er wird nicht zu ersetzen sein“, weiß Trainer Bernhard Kimeswenger um die Qualitäten des Torjägers, der sein Torkonto mit den vier Treffern in Ratzersdorf auf insgesamt 152 erhöht hat.

Für die SU St. Veit war Sarikyan in dieser Saison 22 Mal erfolgreich. Das sind mehr als die Hälfte der 38 erzielten Tore der Gölsentaler.

Und Sarikyan wird wohl auch Robert Sivric zum SV Pressbaum mitnehmen, auch wenn sich die St. Veiter Verantwortlichen damit nicht abfinden wollen. Sportmanager Thomas Janisch muss aber zugeben, dass sich Sivric nach einem Angebot, das ihm unterbreitet wurde, noch nicht gerührt hat. Und bei Sarykian verlief der Abgang genau auf diese Weise. Außerdem verriet „Horigoal“ der NÖN: „Ich möchte mit Sivirc auch in Pressbaum zusammenspielen!“ Keine guten Karten also für die St. Veiter im Spielerpoker.

Auf der Torhüterposition war es aber der Klub, der mit Einsergoalie Dejan Miljatovic nicht verlängert hat. Die Gölsentaler verpflichteten statt dem Routinier den 19-jährigen Florian Hahn vom SV Mauer (Wr. Liga).