Unerwartete Karte gezogen. Über die Rohrbacher Trainerlösung.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 13. Januar 2021 (01:34)

Drei Wochen nach dem „Blitzabschied“ von Gerald Schalkhammer stieg im Gölsental weißer Rauch auf. „Habemus Trainer“, sozusagen. Mit der Verpflichtung von Peter Obritzberger ist den Rohrbachern ein Überraschungscoup gelungen. Den 51-Jährigen hatten nicht viele auf der Rechnung.

Die Gölsentaler hoffen mit Obritzberger ein Ass aus dem Ärmel gezogen zu haben. Der Ruf als Entwickler, der dem Neo-Coach vorauseilt, hat nach Angaben von Sportchef Patrick Bruche den Ausschlag gegeben. Dass Obritzberger zuletzt „nur“ in der 1. Klasse tätig auf der Bank saß war kein Hindernis. Und auch dass der Neue sich erst auf die höchste NÖ-Spielklasse einstellen muss, wird man einkalkuliert haben.

Obritzberger kann seine neue Aufgabe unbelastet und aus einer recht komfortablen Ausgangsposition angehen. Zudem ist er sowohl im Wiener Raum als auch im Tullnerfeld bestens vernetzt, kann dem USC mit seinen Kontakten am Spielersektor weiterhelfen.

Der A-Lizenz-Trainer übernimmt einen soliden Klub im oberen Mittelfeld. Das Frühjahr kann er zum Kennenlernen nützen – und zum Vermitteln seiner Trainerphilosophie.