Wermutstropfen auf Schlussrunde. Über die vielen Sieger bei der European Tour im Adamstal.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 22. Juli 2020 (01:52)

Nach den Euram Bank Open im GC Adamstal darf man getrost alle daran Beteiligten als Gewinner bezeichnen. Niederösterreich hat sich als perfekter Gastgeber erwiesen. Der GC Adamstal und der Platz waren für einen hochklassigen Bewerb der European Tour bestens gerüstet. Skeptische Stimmen im Vorfeld waren rasch zum Verstummen gebracht. Selbst Dauerregen am Schlusstag konnte Franz Wittmann und Co. nicht aus der Fassung bringen.

Aber auch die Spieler können sich glücklich schätzen, dass sie dank des Engagements des Teams rund um Organisationschef Ali Al-Khaffaf ihrem Sport nachgehen konnten. Dafür war besonders wichtig, dass alle behördlich vereinbarten Corona-Auflagen ohne Beanstandung umgesetzt wurden. Hilfreich dabei waren die vielen PCR-Tests, die im Vorfeld und während der Turniere durchgeführt wurden und die allesamt negativ waren.

Einziger Wermutstropfen: Die Österreicher vermochten den Heimvorteil wie schon in Atzenbrugg nicht optimal zu nutzen. Lukas Nemecz fiel auf der vierten Runde (72 Schläge) vom 15. auf den 24. Rang zurück, war aber wie in in der vergangenen Woche (34.) bester ÖGV-Profi.