Wie sich die Zeiten ändern …. Über einen möglichen Rollentausch bei Spratzern und Rohrbach.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 16. September 2020 (01:09)

Auch wenn der ASV Spratzern erst zwei Spiele in den Beinen hat, ist das „Kellerkind“ der letzten Jahre als einzige Mannschaft der 1. Landesliga noch ohne Punkteverlust. Schon in der Vorbereitung hatte sich in einigen Spielen angedeutet, dass es für die St. Pöltner Vorstädter heuer eine Stufe nach oben gehen könnte. Zumindest ein Mittelfeldplatz scheint nach der Leistung gegen Rohrbach keine Utopie mehr zu sein.

Womit wir aber auf die Darbietung der Gölsentaler zu sprechen kommen müssen. Die lässt nämlich ernsthaft befürchten, dass sich die Rolle des „Fallobsts“ bei diesen beiden Klubs heuer vertauschen könnte. Nach einer weitestgehend verpatzten Vorbereitung hat der Erstrundensieg in Zwettl derartige Befürchtungen zunächst vom Tisch gewischt. Doch nach drei Runden ist Zwettl punktelos! Das relativiert den knappen Sieg der Kovacevic-Elf dann doch.

Die Rohrbacher haben diese Woche spielfrei. Eine gute Gelegenheit für Trainer Dalibor Kovacevic, die Spieler neu zu „kalibrieren“. Bislang ist dem Meistercoach immer wieder etwas eingefallen, um kleine Tiefs rasch zu überwinden. Nur diesmal sind die Probleme wohl größer. Gegen mangelnde Fitness und eine lasche Einstellung gibt es in aller Regel keine raschen Lösungen.