Lilienfeld

Erstellt am 28. Februar 2017, 05:16

von Astrid Krizanic-Fallmann

Schule einmal anders. Um die hundert Mitwirkende des Gymnasiums führten „Da lachen ja die Hühner, Max und Moritz – Die ganze Wahrheit“ auf.

Das Miteinander hat einen wichtigen Stellenwert in der Schulgemeinschaft des BG/BRG Lilienfeld. Gefördert wird das klassen- und fächerübergreifende Arbeiten auch durch das zum fünften Mal abgehaltene Kreativprojekt. Dabei können Gymnasiasten Einblick in künstlerische Tätigkeitsfelder gewinnen, ihre Fähigkeiten ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Das Zentrum bilden der gemeinsame Entstehungsprozess und der Versuch, eine Botschaft zu vermitteln.

Humorvolle Interpretation des Busch-Klassikers

So regte die Aufführung von „Da lachen ja die Hühner, Max und Moritz – Die ganze Wahrheit“ am vergangenen Donnerstag im Stiftsdormitorium an, einmal die Perspektive zu ändern. Humorvoll wurde zwischen dem Original von Wilhelm Busch und einer „heutigen“ Betrachtungsweise der Streiche gewechselt. Als „böse Buben“ überzeugten Maximilian Brustbauer und Tobias Kalchhauser „Direktor“ Tobias Pieringer derart mit ihrer Argumentation, dass dieser die zwei zu „Schulbeauftragten für eine gesunde Lebensweise“ ernannte.

Um die hundert Mitwirkende, darunter Sänger, Chor, Band und Orchester, unterhielten die zahlreichen Besucher. Für Applaus sorgten zum Beispiel auch Comics, die etwas andere Modenschau und eine Demonstration gegen das Rauchen. Lob für die Darbietungen sprach Direktor Josef Heindl aus.

Anstoß für die Realisierung eines Kreativprojektes im BG/BRG Lilienfeld gab die vom Wahlpflichtfach Geographie und Wirtschaftskunde initiierte „Kunst-Kultur-Genuss“-Veranstaltung im Schuljahr 2011/12. Die beteiligten Unterrichtsgegenstände sind Bildnerische Erziehung, Darstellendes Spiel, Textiles Werken sowie Musik. Neben den Professorinnen Katharina Kölbl und Susanna Poglitsch gehört dem Projektteam seit heuer ebenfalls Thomas Schmutzer an. Weitere Kollegen unterstützen das Trio.