Endlich wieder Leiter für die Chirurgie!. Eineinhalb Jahre war Stelle vakant. Jetzt ist es fix: Wolfgang Reiner beerbt mit 1. Oktober Milan Kudelka als Primar.

Von Markus Zauner. Erstellt am 20. Juni 2017 (05:59)
NOEN, NÖN

NOEN, privat
Der St. Veiter Wolfgang Reiner wird neuer Leiter der Chirurgie im Landesklinikum Lilienfeld.

Die Durststrecke ist vorüber. Seit Milan Kudelka Ende 2015 die Leitung der Chirurgischen Abteilung im Landesklinikum Lilienfeld zurückgelegt hatte, war die Primar-Stelle verwaist. Ende des Vorjahres erfolgte die Neuausschreibung. Jetzt ist fix: Das Auswahlverfahren hat ein Ende gefunden, Wolfgang Reiner wird in die Fußtapfen von Milan Kudelka treten. Das konnte die NÖN exklusiv in Erfahrung bringen.

Geplanter Dienstantritt des neuen Primars ist der 1. Oktober, bis dahin wird Oberarzt Josef Retzl weiterhin die interimistische Führung der Chirurgischen Abteilung im Landesklinikum Lilienfeld inne haben.

Dienstantritt mit 1. Oktober

Wolfgang Reiner wohnt in St. Veit und betreibt hier auch eine Wahlarztpraxis für Chirurgie. „Die Stadtgemeinde Lilienfeld freut sich über die Bestellung von Doktor Reiner. Bei ausgeschriebenen Führungspositionen wie jener eines Primariates wird die fachliche Eignung aller Interessenten durch den Landessanitätsrat sowie der Hearingkommission entsprechend genau und objektiv geprüft. Mit Sicherheit verfügen daher die Bewerber über ausgezeichnete chirurgische Fähigkeiten“, reagiert Vizebürgermeister Manuel Aichberger zufrieden.

Chefchirurg aus der Region

Mit Reiner verfüge das Lilienfelder Spital künftig „über einen neuen Chefchirurgen, der zudem das Spital schon kennt und — im Bezirk wohnhaft — mit der Region und ihren Menschen daher verbunden ist. Wir gratulieren herzlich und wünschen viel Erfolg und Freude an der Arbeit“, so Aichberger.

Bürgermeister Wolfgang Labenbacher ergänzt: „Die seinerzeitige Wiederausschreibung des Chirurgie-Primariates seitens des Landes war ein Signal an die Mitarbeiter und an die Bevölkerung — ein Bekenntnis und wichtiger Teilerfolg zur langfristigen Absicherung unseres Klinikstandortes. Mit der jetzigen definitiven Neubesetzung der Primariatsstelle wird ein weiterer wesentlicher Baustein auf dem Weg nach vorne in die Zukunft gelegt.“