Spital braucht neue ärztliche Leitung. Primaria Veronika Freystetter hat Führungsfunktion niedergelegt. Betriebsratsvorsitzende bedauert ihren Rückzug.

Von Markus Zauner. Erstellt am 09. April 2019 (04:29)
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Veronika Frey-stetter fungiert nicht mehr als ärztliche Standortleiterin.

Das Landesklinikum Lilienfeld braucht eine neue ärztliche Führung. Primaria Veronika Freystetter, die in die Fußstapfen von Franz Pfeffel als ärztliche Standortleiterin getreten war, hat diese Funktion zurückgelegt — sehr zum Bedauern von Betriebsratschefin Barbara Weiß: „Sie hat mit Herzblut für das Landesklinikum Lilienfeld gekämpft.“ So falle etwa die Realisierung der OP-Saal-Erneuerung in die Ära Freystetters als Standortleiterin.

Von offizieller Seite wird auf NÖN-Anfrage über die Medienstelle des Landesklinikums nur bestätigt, dass nach dem Rückzug Freystetters bis zur Neubesetzung der Leitungsfunktion Primaria Ingrid Geiss provisorisch die ärztliche Führung übernommen hat. Sie ist Vorständin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Veronika Freystetter betont im NÖN-Gespräch, sich zu den Ursachen ihres Rückzuges aus dienstlichen Gründen nicht äußern zu dürfen. Sie habe sich für das Landesklinikum Lilienfeld jedenfalls „sehr eingesetzt“. Verloren geht sie dem Landesklinikum Lilienfeld freilich nicht. Freystetter steht weiterhin der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin vor.