Bau der Downhill-Strecke am Muckenkogel wird verschoben. Weitere Freigabe der Muckenkogel-Hauptforststraße ist fix, vorerst gibt es aber keine Geldmittel für die Zusatzroute.

Von Markus Zauner. Erstellt am 13. Mai 2020 (04:26)
Symbolbild
APA/Roland Schlager

Corona als Spielverderber: Bis auf Weiteres nichts wird aus der am Muckenkogel geplanten Downhill-Strecke für Mountainbiker. Die im Budget des gemeindeeigenen Sesselliftes dafür vorgesehenen Mittel werden aktuell nicht freigegeben, bestätigt Stadtoberhaupt Wolfgang Labenbacher: „Wir müssen im Gemeindehaushalt jetzt sparen, damit wir die Liquidität der Gemeinde erhalten.“

Abgesehen vom notwendigen Ansetzen des Sparstiftes wegen der Coronakrise habe man bisher auch keine Möglichkeit der Besichtigung einer Musterstrecke gehabt, ergänzt der Ortschef und verweist auf einen geplanten Lokalaugenschein am Wechsel. Die Besichtigung und Begehung vor Ort in Lilienfeld sei bis dato ebenso nicht durchführbar gewesen.

„Wir müssen im Gemeindehaushalt jetzt sparen, damit wir die Liquidität der Gemeinde erhalten.“

Eine spätere Realisierung stellt der Ortschef freilich in Aussicht: „Zur Downhill-Strecke haben sich viele gemeldet, die uns bei der Errichtung unterstützen würden. Das stimmt mich erfreut und zeigt auch, dass eine Annahme so einer Einrichtung gegeben sein wird.“ Jubeln dürfen die Mountainbiker jedenfalls über die weitere Freigabe der Muckenkogel-Hauptforststraße zum Radeln — konkret für fünf zusätzliche Jahre. Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung Ende Mai die entsprechenden Verträge mit den Grundeigentümern beschließen. Wobei Labenbacher einen guten Besuch am Muckenkogel prognostiziert: „Gerade heuer erwarte ich mir viele Gäste auch im Bereich Mountainbiken, da viele den Urlaub, die Freizeit in unmittelbarer Nähe des Wohnortes verbringen werden.“

Fit gemacht wurde die Hauptforststraße bereits. „Seitens der Gemeinde haben wir die Zufahrt bis zum Grünen Tor hergerichtet. Da waren viele tiefe Schlaglöcher, was zwar für Mountainbiker kein Problem sein sollte, aber für die bis zum Parkplatz zufahrenden Autos unangenehm ist“, schildert Labenbacher. Tourismusstadtrat Christian Buxhofer hat zudem schon eine Befahrung hinsichtlich der Sicherheit durchgeführt. Zusätzliche Hinweistafeln sollen noch montiert werden.