Gemeinde übernimmt „Lolita“ im Dezember. Der Zeitplan ist fixiert: Bis Ende November geht das Ex-Gasthaus „Breitler“ an die Stadt, ein Monat später die „Lolita.“

Von Markus Zauner. Erstellt am 08. Oktober 2019 (04:29)
NÖN
Derzeit steht das ehemalige Asylquartier „Lolita“ leer. Die Gemeinde als Eigentümerin denkt hier an die Schaffung von Wohnungen.

Aus Sicht der Kommune war es der Kauf-Deal des heurigen Jahres: Im Sommer segnete der Lilienfelder Gemeinderat den Erwerb der Asylquartiere Ex-Gasthaus „Breitler“ und ehemaliges Hotel „Lolita“ sowie einer Wohnung in der Castellistraße 44 ab — zum Gesamtpreis von 450.000 Euro. Alle drei Objekte standen im Besitz der Eder Beteiligungsverwaltungs GmbH.

Offen war bis zuletzt der genaue Übernahme-Zeitplan. Nun steht er, wie die NÖN exklusiv in Erfahrung bringen konnte, fest. „Das Gasthaus Breitler übernehmen wir bis Ende November. Da müssen vorher noch Asylwerber ausquartiert werden – ein Teil kommt nach Traisen“, bestätigt Bürgermeister Wolfgang Labenbacher.

Bis Ende Dezember geht laut Ortschef indes das Ex-Hotel „Lolita“ an die Stadt Lilienfeld. Derzeit steht das bis vor kurzem größte Flüchtlingsquartier der Stadt leer. Über die ebenfalls erworbene Wohnung in der Castellistraße 44 kann die Gemeinde ab sofort verfügen.

Wohnungen als Option für die Zukunft

Die Pläne für die Objekte „Breitler“ und „Lolita“ sind noch vage. Die Überlegungen gehen laut Lilienfelder Stadtoberhaupt in Richtung Wohnungen. Jedenfalls sollen keine Flüchtlinge mehr untergebracht werden, versichert Wolfgang Labenbacher.