Kulturpreis für die Familie Poglitsch. Vizebürgermeister Manuel Aichberger würdigte das vielfältige Wirken der Familienmusik quer durch das ganze Land.

Von Markus Zauner. Erstellt am 22. Januar 2020 (03:13)
An Susanna Poglitsch und ihre Kinder Sebastian, Katharina und Elisabeth Poglitsch übergaben Bürgermeister Wolfgang Labenbacher (l.) und Vizeortschef Manuel Aichberger (r.) den Kulturpreis der Stadtgemeinde Lilienfeld. Krankheitsbedingt nicht dabei war Michael Poglitsch.
privat

Im Mittelpunkt des Neujahrsempfanges der Stadtgemeinde standen zwei Ehrungen. Dem Obmann des Kameradschaftsbundes Lilienfeld, Franz Mayerhofer, wurde für seine Verdienste das Ehrenzeichen der Stadt verliehen. Die Familienmusik Poglitsch erhielt indes den Kulturpreis der Stadt für 2019, wobei Vizeortschef Manuel Aichberger das vielfältige Wirken in Lilienfeld und ganz Niederösterreich hervorhob: „Viele Feste und Feiern wurden von der Familienmusik Poglitsch gesanglich und instrumental gestaltet und bereichert.“

Bürgermeister Wolfgang Labenbacher dankte „für das Miteinander in der Stadt“ freilich vielen weiteren Personen — den Mitarbeitern der Gemeinde, Partnern, Unterstützern, Hilfsorganisationen, den Freiwilligen der Vereine und Gemeinderäten. Labenbacher verwies auch darauf, dass der Sinn des Neujahrsempfanges das Gespräch, der Austausch und die Kommunikation sind. Und dieses Motto wurde von den rund 140 Gästen ordentlich gepflegt. In einem Rückblick rief die Gemeindespitze die wichtigsten Erneuerungen im Jahr 2019 in Erinnerung — angeführt vom Ausbau im Kindergarten Lilienfeld über das Verkehrsprojekt in Marktl mit den Busbuchten und der Ampelanlage bis zu Hochwasserschutzverbesserungen in Schrambach-Stangental. Als weitere Höhepunkte nannte Labenbacher die Akustikmaßnahmen in der Musikschule und das neue HLF2 der Freiwilligen Feuerwehr Schrambach.

Des Ortschefs Fazit: „Die Stadt kann mit Zuversicht und Energie in die Zukunft gehen. Es gilt, die hohe Lebensqualität und die gute Infrastruktur zu halten und auszubauen. Lilienfeld als Einpendlerstadt sollte es schaffen, dass die Bevölkerungszahl wieder zunimmt.“ Gezielt angesetzt werde daher beim Wohnen. „Mit dem Wohnungsneubau am Sägegelände, dem Jungen Wohnen statt der ,Lolita‘, der Sanierung mehrerer Gemeindehäuser, Baurechtsgründen und dem Eigenheimbau muss ein Zuzug nach Lilienfeld möglich sein“, erklärte Labenbacher.