Kunst dreht sich um „Glaube/n“. Ausstellung im Stift geht dem Thema in religiöser wie säkularer Hinsicht nach.

Erstellt am 18. September 2017 (08:51)
Harald Schmid
Stift Lilienfeld

Im zwölften Jahr seines Bestehens widmet sich der Mitteleuropa-Zyklus im Stift Lilienfeld dem christlichen Glauben ebenso wie der Volksfrömmigkeit, dem sozialen Engagement oder allgemein der Spiritualität.

In ihren Werken gehen Petr Baran, Johanna und Helmut Kandl, Krištof Kintera, Hermine Karigl-Wagenhofer, Michael Kos, Peter Ledolter, Florian Nährer, Katařina Šedá und Jan Šimek aus Tschechien und Niederösterreich den Fragen sowohl in religiöser wie säkularer Hinsicht nach. „Eindrucksvoll wird aufgezeigt, wie vielfältig dieses Thema bearbeitet wird“, sagt Initiator Peter Fürst.

Unter dem Motto „Ferne Nähe“

Intention der alljährlichen Ausstellungsserie unter dem Motto „Ferne Nähe“ ist, im Sinne eines Europas der Regionen außerhalb der großen Zentren hochkarätige Gegenwartskunst zu präsentieren. Gleichzeitig besteht dadurch die Möglichkeit eines gegenseitigen Kennenlernens. Der Mitteleuropa-Zyklus wird wieder von renommierten Organisationen wie der ARGE Donauländer und dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa begleitet. Eine Kooperation besteht auch mit dem BG/BRG Lilienfeld. Was Gymnasiasten dazu eingefallen ist, zeigt ein Präsentationsabend am Freitag, 6. Oktober, um 18 Uhr.

Peter Fürst und der künstlerische Leiter, Landesmuseumsdirektor Carl Aigner freuen sich über eine weitere hohe Auszeichnung: Die Eröffnung am Freitag, 22. September, um 19 Uhr im Dormitorium findet durch Diözesanbischof Klaus Küng statt.