Stadt fördert die Gesundheit. Maßnahmen für mehr Wohlbefinden vorerst für zwei Jahre fixiert.

Von Markus Zauner. Erstellt am 07. Juni 2017 (04:26)
Freuen sich über die fixierte Teilnahme Lilienfelds am Programm „Gesunder Gemeindebetrieb“: Vizeortschef Manuel Aichberger, Stadtamtsdirektor Franz Ramet-steiner, Daniela Mitterböck, Stadträtin Barbara Weiß und Katharina Racher (Initiative „Tut gut!“) .
NOEN, privat

In vollem Gange ist der Um- beziehungsweise Zubau des Rathauses. Ein Teil der Mitarbeiter soll bereits im Juli in die neuen Büroräumlichkeiten übersiedeln. Für die entsprechend professionelle Begleitung ist nun unter anderem die Teilnahme am Programm „Gesunder Gemeindebetrieb“, einem Programm der Initiative „Tut gut!“ des Landes Niederösterreich zur Betrieblichen Gesundheitsförderung, geplant.

„Es sind drei Faktoren, die durch ihre Wechselwirkung die Gesundheit der Mitarbeiter bestimmen — die bestehende Arbeitsbelastung, die vorhandenen gesundheitlichen Ressourcen und das soziale Klima im Betrieb“, weiß Vizebürgermeister Manuel Aichberger. Das Programm zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (siehe Info-Box) setzt bei diesen drei Säulen an und versucht, maßgeschneiderte Antworten und Verbesserungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Mögliche Ziele

„Ziele können sein: Kräfte zum Erhalt der eigenen Arbeitsfähigkeit und Gesundheit erkennen und stärken, das Wohlbefinden im beruflichen Umfeld steigern, Arbeitsbedingungen und Unternehmenskultur positiv beeinflussen sowie die nachhaltige Verankerung von Betrieblicher Gesundheitsförderung“, sagt Aichberger zur Idee hinter dem Programm. Dieses wird im ersten Prozessdurchlauf rund zwei Jahre dauern und nach dem Sommer starten.

Der Lilienfelder Gemeinderat hat die Teilnahme am Projekt in seiner Mai-Sitzung einstimmig beschlossen. „Damit Ideen auch umgesetzt werden können, haben wir ein Extra-Budget von rund 4.000 Euro für derartige Maßnahmen, wie etwa den Ankauf von PC-Handgelenkauflagen, vorgesehen. Der Aufwand des Prozesses, inklusive der Betreuung durch eine professionelle externe Beraterin, wird von der Initiative ,Tut gut!‘ getragen“, ergänzt Bürgermeister Wolfgang Labenbacher. Synergieeffekte lassen sich auch zum bereits bestehenden Arbeitskreis „Gesunde Gemeinde“ unter der Leitung von Stadträtin Barbara Weiß herstellen.

Daniela Mitterböck in den Startlöchern

Als interne Projektleiterin wird die Lilienfelderin Daniela Mitterböck fungieren, die sich auch für den einschlägigen Universitätslehrgang „Regionaler Gesundheitskoordinator/Regionale Gesundheitskoordinatorin“ an der Donau-Uni Krems beworben hat und ab Herbst die dort erzielbaren Erkenntnisse und Fähigkeiten am Gemeindeamt einbringen wird. „Vom ,Gesunden Gemeindebetrieb’ können nicht nur die Rathausmitarbeiter, sondern auch die Bauhofbediensteten und die Kindergartenbetreuerinnen profitieren“, ist sich Aichberger sicher.