Stadtrat Gansch hört auf. Gerhard Gansch legt sein Mandat aus gesundheitlichen Gründen zurück. Ihm folgt Christian Buxhofer als neuer Stadtrat.

Von Markus Zauner. Erstellt am 27. Oktober 2014 (15:06)
NOEN, privat
2005 wurde Gerhard Gansch (57) zum Stadtrat bestellt, jetzt hört er auf.

Seit dem Jahr 2000 sitzt Gerhard Gansch für die ÖVP im Gemeinderat, seit 2005 ist er Stadtrat. Nun kehrt der 57-Jährige noch vor Ablauf der Gemeinderatsperiode der Politik den Rücken, er legt sein Mandat mit Wirkung 31. Oktober zurück. „Aus gesundheitlichen Gründen“, wie Gerhard Gansch betont.

Die Weichen für die Nachfolge sind bereits gestellt: Der bisherige ÖVP-Gemeinderat Christian Buxhofer wird neuer Stadtrat für Kultur und Wirtschaft. Die offizielle Wahl steht am kommenden Donnerstag im Gemeinderat am Programm. Das durch Ganschs Rückzug frei gewordene ÖVP-Mandat übernimmt Anton Lienhart. Er wird ebenfalls am Donnerstag als neuer Gemeinderat angelobt.

Dem scheidenden Gerhard Gansch streut Bürgermeister Herbert Schrittwieser (ebenfalls ÖVP) zum Abschied Rosen: „Ich danke Gerhard Gansch für die jahrelange Arbeit, die er für die Gemeinde als Gemeinderat und Stadtrat geleistet hat. Er war immer Ansprechpartner für die Anliegen in seinem Ressort, speziell auf der Kulturschiene.“

Sehr häufig präsent

Und: „Wenn es in seinem Bereich Projekte und Ideen gegeben hat, hat Gansch diese an mich weitergeleitet und so versucht, positive Ergebnisse zu erreichen“, schildert Schrittwieser. Anerkennen müsse man auch, dass Gansch „die öffentlichen Veranstaltungen besucht hat und als Gemeindevertreter sehr häufig präsent war“, so der Bürgermeister.

Mit Buxhofer, der bisher in den Ausschüssen Umwelt, Energie, Stadtentwicklung sowie Bauangelegenheiten, Bergbahn und Finanzen tätig war, stehe ein guter Nachfolger für Gansch in den Startlöchern, betont Schrittwieser. „Buxhofer hat sich als Gemeinderat durch sein Engagement besonders hervorgetan und sich auch von fachlicher Seite in vielen Bereichen gut eingebracht. Dadurch hat er wertvolle Arbeit zum Wohl der Gemeinde geleistet“, ergänzt Schrittwieser.