Lilienfeld

Erstellt am 18. Januar 2017, 09:06

Wolfgang Labenbacher: „Erhalte viel Zuspruch“. Wolfgang Labenbacher (VP) über die ersten Monate im Amt als Lilienfelder Ortschef, die durchgeführten Veränderungen und das geplante Wohnprojekt am alten Sägewerksareal.

„Die Besprechungen mit den Stadträten sind für den notwendigen Informationsfluss in beide Richtungen sehr dienlich“, sagt Bürgermeister Wolfgang Labenbacher zum eingeführten Bürgermeister-Jour fixe.  |  NOEN, Sieder

Sie sind jetzt seit knapp vier Monaten als neuer Lilienfelder Bürgermeister im Amt. Wie fällt Ihre erste Kurzbilanz aus?
Wolfgang Labenbacher: Aus der Bevölkerung Lilienfelds erhalte ich nach wie vor viel Zuspruch und verspüre auch eine Art Dankbarkeit, dass ich das Amt übernommen habe. Die Arbeit war mehr oder weniger vorgegeben, die laufenden Projekte werden fortgesetzt. In der Sache haben wir in einigen Bereichen Akzente gesetzt, so zum Beispiel bei den Arbeitszeiten der Gemeinde-Mitarbeiter. Ein besonders erfreuliches Ereignis war die im Gemeinderat einstimmig beschlossene Verleihung der Ehrenbürgerschaft an den verdienten Altbürgermeister Herbert Schrittwieser.

Eine Ihrer ersten eingeführten Änderungen war der Bürgermeister-Jour fixe, also ein regelmäßiger Austausch der Lilienfelder Gemeindeführung jeden Dienstag. Macht sich diese Neuerung bezahlt? 
Nach meiner Beurteilung ja, weil die Kommunikation innerhalb der Verantwortungsträger damit verstärkt werden konnte. Die Abstimmungen mit Stadtamtsdirektor Franz Rametsteiner und Bauamtsleiterin Christiane Rauscher sorgen dafür, dass die gemeinsame Meinungsbildung auf den unterschiedlichen Ebenen stattfindet. Der regelmäßige Austausch zwischen Politik und Verwaltung ist damit gewährleistet. Die Besprechungen mit den Stadträten sind für den notwendigen Informationsfluss in beide Richtungen sehr dienlich. Sitzungen werden damit effizient vorbereitet. Manche Probleme entstehen durch die offene Kommunikation erst gar nicht.

„Nach derzeitigem Stand und den beschlossenen Vergaben der Aufträge liegen wir auch im abgesegneten Finanzplan.“ 

Bürgermeister Wolfgang Labenbacher zum Rathaus-Zubau

Realisiert wurde auch ein langer Amtstag im Rathaus am Dienstag-Nachmittag. Wie sind die Reaktionen der Gemeindebürger?
Der lange Amtstag wird angenommen. Es kommen regelmäßig Parteien. Im Sinne der Bürger meine ich, dass damit eine Verbesserung der Servicestelle Gemeinde entsteht.

Apropos Rathaus: Die Arbeiten am Zu- und Umbau liegen im Zeitplan?
Ja. Am 18. Jänner ist die nächste Baubesprechung. Bei dieser wird auch ein neuer, etwas komprimierterer Bauzeitplan vorgestellt. Nach derzeitigem Stand und den beschlossenen Vergaben der Aufträge liegen wir auch im abgesegneten Finanzplan.

NÖN-Leser kennen das geplante Wohnbauprojekt am alten Sägewerksareal: Wie geht es da 2017 weiter?
Noch im Jänner findet dazu eine Besprechung mit dem Stift Lilienfeld, den Planern, der Wohnungsgenossenschaft Frieden und der Stadtgemeinde statt. Dabei geht es hauptsächlich um die Bereitstellung des Grundstückes. Nähere Infos dazu liefere ich gerne nach diesem Termin.