Lkw stürzte bei Mariazell in Fluss - Aufwendige Bergung. Ein Lkw mit Ladekran ist am Montag bei Mariazell nach einem Ausweichmanöver des Lenkers in einen Fluss gestürzt.

Erstellt am 30. August 2011 (14:06)
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Das Fahrzeug konnte nur durch eine halbtägige und aufwendige Bergung aus dem Wasser gezogen werden. Dafür musste laut Feuerwehr sogar eine Nebenstraße teilweise abgegraben werden, um eine Rampe zu errichten.

   Der Lenker des Lasters war am Nachmittag auf einer Nebenstraße der Gutensteiner Straße (B21) im Rechengraben in der Gemeinde Halltal nahe Mariazell (Bezirk Bruck/Mur Steiermark) unterwegs, als er in die Walster abrutschte. Der Mann blieb dabei unverletzt. Das Schwerfahrzeug musste in einer aufwendigen Operation geborgen werden, die von der Feuerwehr Mariazell mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Mitterbach (NÖ) durchgeführt wurde. Die Helfer versuchten zunächst, mit einem Lkw, Seilwinden und Greifzug den im Fluss feststeckenden Laster herauszuziehen. Doch die Bäume, an denen die Umlenkrollen befestigt waren, erwiesen sich auf dem felsigen Untergrund als zu wenig belastbar. So musste die Bergung vorerst abgebrochen werden.

   Ein 28 Tonnen schwerer Bagger wurde zum Einsatzort geholt, um den Lkw aufzustellen und Teile der Straße abzugraben. Erst dann konnte das Schwerfahrzeug über die entstandene Rampe aus dem Wasser gezogen werden. Die Feuerwehr sicherte anschließend die beschädigte Straße ab. Der Lkw wurde zum nächstgelegenen Parkplatz geschleppt.