Modelinie auch nach Mariazell benannt. Die prominente Designerin Lena Hoschek ließ nicht nur ihre neue Dirndlkollektion im steirischen Wallfahrtsort ablichten.

Erstellt am 23. Juni 2018 (07:29)
NOEN, Anna Maria Scherfler
Aufnahmen der Kollektion von Lena Hoschek (r.) mit Model Tini Koutras (l.) wurden auch bei Hans Martschin gemacht.

Die nostalgische Rückkehr zur Handarbeit, zu den klassischen Schnitten und der weiblichen Sanduhr-Silhouette charakterisieren die Kreationen von Lena Hoschek, welche zu den bekanntesten österreichischen Modeschöpfern gehört.

Ihre Exemplare der neuen Dirndlkollektion wurde nun im Ambiente des Mariazeller Landes abgelichtet. Unter dem Titel „Mariazell 2018“ wurden die aktuellen Modelle in Szene gesetzt. Zu den Schauplätzen des Fotoshootings wurden das Haus der Familie Martschin in Greith und die Bürgeralpe auserkoren.

Luxuriöse Materialien, historische Verarbeitungstechniken und Liebe zum Detail prägen die Stücke von Lena Hoschek, ein Konglomerat aus dem Stil der Pin-up-Girls der 1950er-Jahre und dem traditionellen Dirndl. Ihr erstes schneiderte Hoschek schon in jungen Jahren, inspiriert von ihrer Großmutter. Es resultierte eine Leidenschaft für das traditionelle Handwerk, welche sie durch ihren Beruf leitet.

Praktikum bei Vivienne Westwood

Animiert von einem achtmonatigen Praktikum bei Designerin Vivienne Westwood in London, machte sich die Grazerin im Alter von 24 Jahren im November 2005 selbstständig und gründete ihr Label im Alleingang.

Heute kann man sowohl in Kuwait als auch in den USA „traditionelle Mode“ von Lena Hoschek finden. Trotz ihres internationalen Erfolges ist diese fest verwurzelt mit ihrer steirischen Heimat. Denn jedes Jahr wird die Fotografie der Modelinie an einem anderen Ort im grünen Herzen Österreichs umgesetzt.