Motorradunfall und Schlangenbiss fordern Einsatzkräfte

Erstellt am 05. Juni 2022 | 19:26
Lesezeit: 2 Min
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Foto: Rotes Kreuz Mariazell/ Leodolter
Am Pfingstsonntag ereigneten sich um die Mittagszeit zwei folgenschwere Freizeitunfälle im Mariazellerland.
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Zuerst kam gegen 11.30 Uhr ein 69-jähriger Motorradfahrer aus Wien auf der B24 bei Greith nahe Mariazell zu Sturz. Dabei wurde der Motorradfahrer über die Leitschiene geschleudert, wobei er im Anschluss rund fünf Meter unter der Straße auf einer Böschung zum Liegen kam.

Das Rote Kreuz Mariazellerland führte in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Gußwerk und Mariazell die Erstversorgung durch. Das Team des Notarzthubschrauber „Christophorus 15“ konnte den Patienten nach kurzer Untersuchung dem Rettungswagen übergeben. Dieser brachte den Verunfallten in das Landeskrankenhaus Bruck.

Nur kurze Zeit später ereignete sich wenige Kilometer entfernt nahe Gußwerk ein weiterer Zwischenfall. Eine 48-jährige Frau aus dem Bezirk Baden wurde auf einer Wanderung von einer Schlange, vermutlich einer Höllennatter, gebissen. Die Frau wurde zunächst privat in ein Gasthaus gebracht, wo sie sich ausruhen wollte. Da sich aber ihr Gesundheitszustand verschlechterte, wurde der Notruf gewählt.

Der vor kurzem beim ersten Einsatz frei gewordene Hubschrauber erreichte den Notfallort innerhalb weniger Minuten. Ein zweiter Rettungswagen des Roten Kreuzes Mariazellerland unterstützte die Notarztmannschaft vor Ort. Die Patientin wurde mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 15“ in das Landesklinikum Amstetten geflogen. Das Rote Kreuz Mariazellerland stand mit vier Sanitätern im Einsatz, weiters neben dem Notarzthubschrauber „Christophorus 15“, die Feuerwehren Gußwerk und Mariazell sowie die Exekutive.

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