Soldaten leisteten Eid. 140 Jungmänner des Bundesheeres kamen zur Feier nach Mariazell. Superior betonte Verbundenheit mit Nationalheiligtum.

Erstellt am 02. Juli 2018 (08:06)
NOEN, Anna Maria Scherfler
Nach der Soldaten-Angelobung in Mariazell: Militärdekan Christian Rachlee, Bürgermeister Manfred Seebacher, Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman, Landtagsabgeordneter Stefan Hofer und Militärkommandant Heinz Zöllner (v. l.) in trauter Runde.

Im Rahmen des Jubiläums „70 Jahre Stadterhebung Mariazell“ legten am vergangenen Freitag 140 Rekruten aus dem Überwachungsgeschwader der Kaserne Zeltweg und von der Flugbetriebskompanie Aigen ihren Eid auf Österreich ab. Die Zeremonie bildete den Abschluss der „Allgemeinen Basisausbildung“.

Zum Festakt am Vorplatz der Basilika stellte sich neben Bevölkerung, Angehörigen und Freunden der Grundwehrdiener auch Landeshauptmann Hermann Schützenhofer ein. „Es ist für mich etwas Besonderes, hier in Mariazell zu sein“, sagte er. Bürgermeister Manfred Seebacher wünschte den Soldaten „alles erdenklich Gute“. „Leistet euren Dienst für die Republik Österreich, nehmt eure Staatsbürgerpflicht ernst und seid stolz darauf“, gab Seebacher ihnen mit auf den Weg.

„Mariazell als österreichisches Nationalheiligtum ist mit dem Bundesheer sehr verbunden“, betonte Superior Pater Michael Staberl. „Zum einen als Ort des Friedens, wo für den Frieden in der Welt gebetet und für den Frieden in Österreich gedankt wird. Dies kommt durch viele Soldatenwallfahrten zum Ausdruck. Zum anderen spielte das Bundesheer eine große Rolle beim Mitteleuropäischen Katholikentag und beim Papstbesuch.“

Eine weitere Ansprache hielt auch Militärdekan Christian Rachlee. „Ein herzliches, steirisches Glück auf“, sagte Militärkommandant Heinz Zöllner.