Mit Mut zum Dialog. Brücken bauen / Der Dialog zwischen den Kulturen setzt auf kulturellen Austausch, um Barrieren abzubauen. Das Herbstprogramm steht fest.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 23. Juli 2014 (00:01)
NOEN, Salfellner
Khashayar Tahmassebi, Hussam Al Husseini und Reinhard Gosch im Dialog zwischen den Kulturen.

ST. PÖLTEN / Inzwischen eine Institution, sind die interkulturellen Reisen des „Dialog zwischen den Kulturen“ nicht mehr aus St. Pölten wegzudenken: „Es ist aber nicht nur eine Veranstaltungsreihe, es geht um mehr“, so der Künstlerische Leiter Reinhard Gosch, der seine Kultur-Fühler weit über die Grenzen St. Pöltens ausstreckt.

Dennoch die Landeshauptstadt „ist ein ideales Entwicklungsfeld für den kulturellen Austausch — im großen und kleinen Rahmen“. Gosch holt nicht nur Kunstschaffende nach Österreich, sondern vermittelt auch heimische Künstler ins Ausland: „So werden mentale Barrieren und Vorurteile durch Information im kulturellen Bereich abgebaut.“ Denn gerade die wechselseitige Unkenntnis führe zu Misstrauen, „und das hindert tiefer gehendes Verstehen und Toleranz“. Gerade erst konnte sich Gosch mit dem Jordanischen Botschafter Hussam Al Husseini über künftige Projekte austauschen: „Wir wollen einen größeren Fokus auf musikalische Ensembles legen.“

Aber auch bereits in der kommenden Saison in der Bühne im Hof gibt es kulturelle Vielfalt zu erleben: Musik, die in andere Welten entführt und Brücken des Dialoges schlägt (siehe Infobox).