Hund im Auto gelassen: 1.150 Euro Strafe. Mann, der Welpen alleine ließ und auf Gemeindealpe fuhr, gestand seinen Fehler ein.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 23. Januar 2021 (09:24)
Symbolbild
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Lautes Winseln hörten Leute in einem bei der Mitterbacher Gemeindealpe abgestellten Pkw. Die Sonne prallte auf das Fahrzeug. Vom Fahrzeuglenker weit und breit keine Spur; im Auto entdeckten sie aber einen Hundewelpen in einer Transportbox. Die Feuerwehr schlug die Seitenscheibe des Wagens ein und befreite rechtzeitig das Tier, bevor dieses größeren Schaden davon trug.

Dafür musste sich am Freitag der Hundehalter vor Gericht verantworten. Tierquälerei lautete die Anklage.

Der 46-Jährige aus dem Bezirk Melk übernahm vor der Justiz die volle Verantwortung sein Handeln.

Er sei auf den Berg gefahren, um dann „hinunterzurodeln“, den Hund ließ er über eine Stunde im Pkw alleine.

Warum er das Tier nicht zu Hause gelassen hätte, wollte der Richter wissen. „Es war der erste gemeinsame Ausflug“, erklärte er, dass er den Hund schonen wollte und deswegen nicht auf den Berg mitnahm. Das Schiebedach sei einen Spalt offen gewesen.  „Ich dachte, das würde ausreichen“, fügte er hinzu. Der Vorfall täte ihm sehr leid. „Ich werde den Hund nicht mehr mitnehmen“, versicherte er abschließend.

Das Gericht verhängte 1.150 Euro Strafe. Eine Einvernahme der Zeugen - ein Feuerwehrmann sowie ein Vertreter der Mitterbacher Lifte  - war nicht mehr nötig.