Nachhaltigkeitstag & Dorffest in Eschenau. Der dritte Eschenauer Nachhaltigkeitstag lief ganz unter dem Motto „Mein Beitrag“.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 07. Oktober 2018 (08:10)

Im Mittelpunkt standen die Ideen der Gemeindebürger zum Thema „Nachhaltigkeit“. Einkaufen in Eschenau, ob im örtlichen Kaufhaus oder bei einheimischen Bauern, stand dabei ganz vorne.

Daneben ging es um Müllvermeidung, Verzicht auf Chemie im Haushalt und das Energiesparen, wie Radfahren statt Autofahren, umweltfreundlich Heizen oder LED-Beleuchtung. Als Belohnung wurden aus den eingereichten Vorschlägen drei Beiträge gezogen und jeweils mit einem Einkaufsgutschein prämiert.

Schulmilch direkt vom Bauern

Nachhaltigkeit wird in Eschenau gelebt. So spielte der Ort eine landesweite Vorreiterrolle bei der Lieferung von Schulmilch direkt vom Bauern.

Damit bleibt die Wertschöpfung im Ort und lange Transportwege werden vermieden. Dies wird seit mehr als 25 Jahren praktiziert. Dafür wurde der Gemeinde Eschenau der „Schulmilch-Award 2018“ durch Josef Weber von der  Landwirtschaftskammer Niederösterreich, verliehen.

Festakt in Volksschule

Bereits am Vormittag fand anlässlich „110 Jahre Volksschule Eschenau“ ein Festakt in der Volksschule statt. Direktorin Magdalena Fertner konnte dazu neben den Schülern, Eltern und Lehrern der Bildungsstätte sowie der Bevölkerung von Eschenau Ehrengäste wie Bundesrat Karl Bader, Bürgermeister Alois Kaiser, Pfarrer  Ambros Weber, Vize Ilse Zeller, die Direktorinnen a.D. Lotte Harather, Christa Hirsch und Elsa Eckstein begrüßen.

Bürgermeister Kaiser ging auf die Arbeiten in der Volksschule Eschenau ein, die in den letzten zehn Jahren durchgeführt wurden. Vom Turnsaal bis zum Dach, vom Klassenzimmer bis zur Außenfassade wurden umfangreiche Sanierungen durchgeführt, so dass sich Schüler und Lehrer in diesem Haus rundum wohlfühlen können. Umrahmt wurde das Programm durch Aufführungen der Schüler.

„Die Durchführung dieser gut besuchten Veranstaltung war nur durch die Mitwirkung der Eschenauer Vereine, der Gemeinde sowie der Bevölkerung möglich“, dankte abschließend Organisator Alfred Umgeher.