Downhill-Strecke: Viel Lob, vereinzelte Kritik. Mountainbiker und Hüttenwirte freut Plan zur Angebotserweiterung am Muckenkogel, Jäger teils verärgert.

Von Markus Zauner. Erstellt am 29. Februar 2020 (03:22)
Symbolbild
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Der NÖN-Exklusivbericht über die Absichten zur Errichtung einer Downhill-Strecke am Muckenkogel (NÖN/08) ruft (zahlreiche) Befürworter und (ein paar) Gegner auf den Plan.

Einer, der auf die rasche Realisierung der Angebotserweiterung hofft, ist Mountainbiker Franz Maurer. Er schreibt via Mail an die NÖN: „Eine super Sache wäre das. Die freigegebene Forststraße am Muckenkogel ist natürlich schön, eine richtige Downhill-Strecke im Gelände wäre aber natürlich viel attraktiver.“ Dieser Meinung schließt sich Herbert Bauer an: „Cool, wenn diese Strecke für uns Mountainbiker in Kürze Wirklichkeit werden würde.“

Dass das Mountainbiken am Berg seit der Öffnung der Hauptforststraße zugenommen hat, bestätigen die Hüttenwirte Helmut Schroffenauer (Klosteralm) und Gerald Zöchinger (Hinteralm). Erwartungsgemäß begrüßen beide auf Anfrage der NÖN daher die in Aussicht gestellte Downhill-Strecke. „Eine gute Idee, das belebt den Berg sicher“, stellt Helmut Schroffenauer fest. In eine ähnliche Kerbe schlägt Gerald Zöchinger: „Für den Berg und ganz Lilienfeld wäre die Downhill-Strecke eine gute Geschichte.“

Vereinzelte Kritik wird freilich auch laut. Etwa von einem Jäger, der anonym bleiben will, aber lautstark ins NÖN-Telefon schimpft: „Kaum gibt man den kleinen Finger, will man schon die ganze Hand. Wo soll das noch hinführen, wenn die Mountainbiker bald überall fahren dürfen?“

Voting: Klare Mehrheit für neue Strecke

Eine deutliche Präferenz erkennen lässt das Online-Voting. 74,1 Prozent der User antworteten auf die Frage, ob sie für eine Downhillstrecke sind, mit: „Ja, eine Erweiterung des Mountainbike-Angebotes ist wichtig.“ Lediglich 25,9 Prozent meinten: „Nein, die bestehende Strecke reicht.“