Weiterer Anstieg der Inzidenz im Bezirk Lilienfeld

Lilienfeld verbucht landesweit neuerlich die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Mit Montag mussten mehr Geimpfte als Ungeimpfte im Landesklinikum Lilienfeld behandelt werden.

Aktualisiert am 20. September 2021 | 17:53
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Zu Wochenbeginn wurden im Landesklinikum Lilienfeld vier Corona-Patienten behandelt, drei davon waren geimpft, eine Person nicht.
Foto: Landesklinikum Lilienfeld

Nachdem für Lilienfeld schon am Sonntag die  höchste Sieben-Tage-Inzidenz (Fallzahlen pro 100.000 Einwohner) in Niederösterreich ausgewiesen wurde ( NÖN.at berichtete ), hat sich die Zahl der Corona-Infizierten weiter erhöht. Laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) betrug die  Sieben-Tage-Inzidenz am Montag 278,7; der Landessschnitt lag vergleichsweise bei 138,3.

In absoluten Zahlen bedeutete das im selben Zeitraum nach AGES-Angaben bezirksweit 71 positive Corona-Fälle. 304 Absonderungen (einschließlich der Erkrankten) und zusätzlich 122 Verkehrsbeschränkungen wurden am Montag verbucht.

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Relativ ruhig bleibt die Lage vorerst im Landesklinikum Lilienfeld. Zu Wochenbeginn bestätigte Spitalssprecher Bernhard Schindlecker vier Corona-Patienten in stationärer Behandlung, niemand davon musste intensivmedizinisch betreut werden. Auffallend: Drei Erkrankte waren geimpft, eine Person nicht. Wie das Landesklinikum Lilienfeld am Mittwoch mitteilte, leiden alle drei Geimpften an schweren Vorerkrankungen. Der Altersschnitt der Corona-Patienten im Landesklinikum Lilienfeld betrug laut Schindlecker 67 Jahre.