Albert Pitterle: „Soll so in Hainfeld weitergehen“. Mit „Junger Generation“ und zugezogenen SP-nahen Bürgern sieht Ortschef Pitterle Weichen für seine Partei gut gestellt.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 16. Januar 2018 (05:13)
Ganz auf die Politik möchte sich Ortschef Albert Pitterle in Hinkunft konzentrieren und seinen ÖBB-Job bis auf Weiteres nicht ausüben.
NÖN

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der roten Stadtpartei am Freitag zog SP-Bürgermeister Albert Pitterle im NÖN-Interview Bilanz.

NÖN: Ist die SPÖ Hainfeld mit dem derzeitigen Mitgliederstand zufrieden?
Albert Pitterle: Die Stadtpartei hat derzeit rund 200 Mitglieder, Tendenz leicht steigend. Mir ist aufgefallen, dass vor allem Personen, die neu nach Hainfeld zuziehen, auffallend oft der Sozialdemokratie nahe stehen. Für die Gemeinderatswahl 2020 haben sich schon neue Kandidaten gemeldet.

Wie kann sich die SPÖ nach dem – wie Sie es direkt nach der Nationalratswahl der bezeichnet haben – „desaströsen Wahlergebnis“ in der Stadt wieder aufbauen?
Das schlechte Abschneiden bei der Nationalratswahl hat keine Auswirkungen auf die gute Arbeit der Hainfelder SP-Stadtpartei. Überdies wurde eine „Junge Generation“ gegründet.

Was lief im letzten Jahr gut? 
Besonders stolz sind wir auf die gute wirtschaftliche Lage der Stadt in den vergangenen zwei Jahren. Alle begonnenen Projekte sind ausfinanziert. Schwerpunkt war der Straßen- und Brückenbau mit Leitungssanierungen und Straßenbeleuchtungen. Das wird auch 2018 so fortgeführt.

"Besonders stolz sind wir auf die gute wirtschaftliche Lage der Stadt in den vergangenen zwei Jahren"

Hainfeld war im Vergleich zu anderen Gemeinden im Bezirk stark mit Asylwerbern belegt. Wie wurde das gehandhabt?
Bei der Unterbringung von Asylwerbern haben wir in Zusammenarbeit mit dem Land NÖ gute Lösungen gefunden.

Ihre Wünsche für die Zukunft?
Für die Stadt soll es noch lange so gut weitergehen. Meine Zukunft sehe ich als Bürgermeister in Hainfeld und als Bezirksvertreter im Land NÖ. Meine Familie unterstützt mich dabei sehr. Meine Tätigkeit bei den ÖBB möchte ich bis auf Weiteres nicht ausüben.