St. Aegyder Rasthaus ist verkauft

Nach 27 Jahren haben Erna und Franz Fritz die Gaststätte veräußert. Zum Abschied wird noch einmal gefeiert.

Erstellt am 15. Oktober 2021 | 05:44
440_0008_8201161_lil41aerasthausneu_3sp.jpg
Erna und Franz Fritz (v. l.) verabschieden sich vom Rasthaus in St. Aegyd.
Foto: Stefan Fritz

1994 entschlossen sich Erna und Franz Fritz, das Rasthaus in St. Aegyd zu kaufen. Die Gaststätte war schon früher einmal in Familienbesitz und kehrte vor 27 Jahren in diesen zurück.

Bereits gleich nach dem Erwerb starteten die neuen Besitzer mit der Eisproduktion. Das Eis der Familie Fritz ist bis heute in der ganzen Gemeinde bekannt. 2001 kamen dann die Pizzas dazu – und mit ihnen ein noch größerer Erfolg. Nun geht das Ehepaar in Pension, das Gasthaus wechselt den Besitzer. Neuer Inhaber ist die Familie Majidi, welcher bereits die Pizzeria in der Nachbarortschaft Hohenberg gehört.

Wir wollen uns bei allen Stammgästen und Vereinen bedanken, die uns die Treue gehalten haben.“ Franz Fritz Gastwirt

„Wir möchten uns bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie Stammgästen und Vereinen bedanken. Sie haben uns jahrelang die Treue gehalten“, erzählt Franz Fritz. In den 27 Jahren unter Familie Fritz erfuhr das Rasthaus auch einige Änderungen und Ausbauten. So wurde unter anderem ein Discobetrieb etabliert, viele weitere Gerichte kamen auf der Speisekarte hinzu.

Bevor es nun in die wohlverdiente Pension geht, wollen sich die „Alt-Besitzer“ gebührend verabschieden. Deswegen gibt es vom 15. bis zum 17. Oktober nochmals ein buntes Festprogramm.

„Noagerl“-Trinken steht am Sonntag an

Am Freitag und Samstag hat das Gasthaus den ganzen Tag geöffnet. Am Samstag lautet das Motto dabei ab 16 Uhr „Halli Galli“. Am Sonntag, 17. Oktober, steht ab 14 Uhr dann noch das „Noagerl“-Trinken an. Hier will man ein letztes Mal gemeinsam mit Freunden und Familie feiern. „Ich wünsche mir, dass möglichst viele treue Gäste nochmals vorbeikommen und mit uns plaudern“, sagt Sohn Stefan Fritz, welcher im Gasthaus oft mitgeholfen hat.

Da er und seine Schwester aber nicht in der Gastronomie tätig sind und immer nur sporadisch aushalfen, war die Weitergabe des Lokals in Familienkreisen nicht möglich. Man hofft aber, dass die neuen Besitzer genauso erfolgreich weitermachen können und sich die Gäste genauso wohlfühlen.

Ganz abgeschlossen ist der Bereich Gastronomie für Erna und Franz noch nicht. Man plant bereits ein neues Projekt mit angepasstem Konzept. Der Start für den neuen Betrieb soll schon 2022 erfolgen. Genaueres soll erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten werden.