Slavomir Dlugos ist wieder zurück in Kaumberg. Auf Jozef Hurak folgt sein Vorgänger Slavomir Dlugos. Er war bereits bis 2009 in Kaumberg tätig.

Von Astrid Krizanic-Fallmann. Erstellt am 01. August 2020 (03:09)
Bei der Messe am Sonntag übergaben Bürgermeister Michael Wurmetzberger (l.) und Vizebürgermeister Alfred Brandtner als Dankeschön für zehn Jahre Seelsorgetätigkeit das Goldene Ehrenzeichen an den scheidenden Pfarrer Jozef Hurak.
Gemeinde Kaumberg

Zehn Jahre leitete Jozef Hurak die Pfarre Kaumberg, parallel dazu war er ebenfalls in der Pfarre Ramsau tätig. Im Vorjahr wurde bekannt, dass er wieder in seine Heimat Slowakei zurückzukehren wird. „Bei uns ist das nach einer gewissen Zeitspanne so üblich“, sagt Jozef Hurak zum Wechsel mit Ende Juli. In der Slowakei ist er übrigens mit der Seelsorge der Polizei beauftragt worden.

Im Rahmen einer Messe am Sonntag übergab die Gemeinde mit Bürgermeister Michael Wurmetzberger und Vize Alfred Brandtner an der Spitze als Dankeschön für die Seelsorgetätigkeit das Goldene Ehrenzeichen. Bei der anschließenden Agape im Café Maria Theresia konnten sich auch die Gläubigen noch einmal von Jozef Hurak verabschieden.

Geregelt ist seine Nachfolge in den zum Stift Lilienfeld gehörenden Pfarren Kaumberg und Ramsau. Mit 1. August kehrt sein Vorgänger Slavomir Dlugos zurück. „Er ist beiden Pfarren bereits bekannt, da er von 1. März 2005 bis 30. Juni 2009 Pfarrseelsorger von Kaumberg und vom 1. Februar 2013 bis 31. August 2017 Pfarrseelsorger von Ramsau war“, weiß Abt Pius Maurer.

Slavomir Dlugos wurde 1979 in der Slowakei geboren. Seit 2003 ist er Priester. „Er ist Angehöriger der Diözese Zips, mit der Abt Matthäus Nimmervoll und das Stift Lilienfeld eine besonders enge Beziehung aufgebaut hat“, erklärt Maurer. Die Verbindung geht noch weiter auf Abt Ladislaus Pyrker zurück, der von 1812 bis 1818 Abt des Stiftes Lilienfeld und von 1818 bis 1820 Bischof von Zips war.

In den letzten Jahren war Slavomir Dlugos an der Universität Wien als Mitarbeiter des moraltheologischen Instituts tätig. Nun freut er sich wieder auf die Seelsorge und seine Zusammenarbeit mit dem Stift Lilienfeld. Positiv kommentiert auch Bürgermeister Michael Wurmetzberger die Nachfolge: „Das passt gut, da Slavomir Dlugos Kaumberg kennt.“