Kellereinbrüche verunsichern Hohenberger. Kriminelle suchen Wohnhausanlagen heim. Exekutive gibt via NÖN Tipps, wie man sich einfach und wirksam schützen kann.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 09. Januar 2020 (05:16)
Die Polizei bittet, verdächtige Wahrnehmungen immer gleich zu melden.Täter können dann mitunter auf frischer Tat gefasst werden.
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Einbrecher trieben im Dezember in Hohenberg ihr Unwesen. Eine ganze Serie ereignete sich in den vergangenen Wochen.

Tatort 1: Der erste Tatort war zwischen 16. Dezember, 9 Uhr, und 19. Dezember, 17.15 Uhr, in einem Mehrparteienhaus in der Parkgasse. Unbekannte zwängten das Vorhängeschloss eines Kellerabteils auf und stahlen daraus diverses Werkzeug im Wert von rund 900 Euro.

Tatort 2: Der zweite Coup ereignete sich in einer Mehrparteienhausanlage der Unteren Hauptstraße zwischen 23. Dezember, 20 Uhr, und dem Heiligen Abend, 7.15 Uhr. Auch hier wurde ein Kellerabteil aufgebrochen und ebenfalls Werkzeug im Wert von 900 Euro gestohlen.

Tatort 3: Zwischen 28. Dezember, 10 Uhr, und 29. Dezember, ebenfalls 10 Uhr, trieben Kriminelle in einer Wohnhausanlage in der Schlossergasse ihr Unwesen. Aus dem dortigen Keller verschwanden ein versperrtes Mountainbike und ein Holzspalter im Gesamtwert von 2.400 Euro.

Bürger können sich freilich schützen. Polizeipräventionsbeamter Ferdinand Lerchbaumer stellte der NÖN einfache Präventionsmaßnahmen vor. „Am einfachsten ist es, das Haus bewohnt aussehen zu lassen“, sagt er und empfiehlt, die Post auch bei Abwesenheit entfernen zu lassen oder für Schneeräumung zu sorgen.

Vor allem bei Mehrparteienhausanlagen sei es wichtig, die Haustüre immer verschlossen zu halten, damit sich keine fremden Personen Zutritt verschaffen können. Bevor man Leute hereinlässt, sollte man persönlich überprüfen, wer dies ist und nicht einfach über die Gegensprechanlage öffnen. Kellerabteile sollten immer blickdicht verschlossen sein. Es sollten keine Wertgegenstände darin verwahrt werden. Fahrräder gilt es, immer zu versperren.

Ob Wohnung oder Einfamilienhaus: Auch bei kurzer Abwesenheit sollte man immer die Türe ordentlich versperren. Gleiches gilt für Keller- und Dachbodentüren. Diese sollten ebenso stets verschlossen sein.

Außerdem rät Lerchbaumer zu mehr Achtsamkeit, wenn unbekannte Personen sich dem Wohnobjekt nähern. „Am einfachsten ist es, diese direkt mit Fragen wie ,Kann ich Ihnen helfen?‘ anzusprechen“, empfiehlt er. Besonders wichtig für polizeiliche Ermittlungen sind möglichst viele Hinweise. Daher: Kennzeichen, Farbe, Marke, Type von verdächtigen Fahrzeugen notieren, ebenso möglichst viele Details zum Aussehen der Personen (Statur, Größe, Haarfarbe, Bart, Narben, Piercings, Tattoos und Bekleidung einprägen). Und: Immer gleich die Polizei informieren!