Schüler im Land der Samen. Türnitzer HLW-Schüler erkunden Lappland. Viele Aktivitäten stehen auf dem Programm.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 23. Februar 2017 (14:36)
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Zu den Highlights der Reise nach Finnland zählte der Besuch der Husky-Farm.

Eine Woche in Finnland hat der 3. Jahrgang der HLW Türnitz mit den drei Begleitlehrerinnen Maria Kurz, Viktoria Steiner und Claudia Flieger verbracht. Im Rahmen eines Erasmus-Projekts fand der Besuch an der Partnerschule Lapland Tourism College in Kittilä statt.

Das Thema des Projekts ist Forest-Metsä-Wald. „Die Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich mit den Naturschätzen, die ihre und die Partnerregion bieten, aber auch den touristischen Möglichkeiten der Region“, erklärt Projektleiterin Maria Kurz. Besonderer Wert werde bei dem Projekt auf Nachhaltigkeit gelegt. Die unterschiedlichen Aktivitäten der Reise standen in engem Zusammenhang mit den Themen. „Es wurde zum Beispiel ein Workshop mit zwei Tourismusexpertinnen aus der Region durchgeführt, die mit den österreichischen und finnischen Schülern Zukunftsvisionen für nachhaltigen Tourismus in Lappland entwickelten“, führt Kurz aus.

„Den Schülern fallen besonders die Freundlichkeit der Menschen und die Ruhe auf.“Maria Kurz, HLW-Pädagogin und Projektleiterin

Durch den Auslandsaufenthalt werden auch die Fremdsprachenkenntnisse gefördert. Zum Großteil wird Englisch gesprochen. „Natürlich lernen die Teilnehmer auch Ausdrücke auf Finnisch“, so die Projektleiterin. Dann heißt es in der Früh statt „Guten Morgen“ „Hyvää huomenta“.

Bei den Aktivitäten gibt es viel Abwechslung und es bleibt dennoch Zeit für eigene Erkundungen. So wurden etwa eine Husky-Farm besucht, Nordlichter beobachtet, Eisskulpturen geschaffen und man schlemmte nach dem Outdoor Cooking. Außerdem standen Besuche im Ylläs Nationalpark, Eishotel und Eisfischen auf dem Programm.

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Auch gemeinsames Schneemann-Bauen stand auf dem Programm.

Die finnische Sprache ist anders, als die den Schülern bekannten Sprachen. Und: Lappland ist anders als der Süden Finnlands. „Den Schülern fallen besonders die Freundlichkeit der Menschen und die Ruhe auf“, berichtet Kurz. Auch die gute, offene Zusammenarbeit mit den finnischen Partnerschülern werde sehr positiv bemerkt.

Eine HLW-Schülerin, Kesi Tasho, verbringt in Finnland ihr Auslandsjahr und nimmt an allen Aktivitäten teil. „Sie ist eine wertvolle Vermittlerin zwischen den Kulturen“, weiß die Projektleiterin.

Auch ein Gegenbesuch der finnischen Projektpartner ist bereits geplant. Im Mai kommen sie nach Türnitz.