Autos krachten ineinander. B 18 war für eine Stunde nach Kollision von zwei Pkws gesperrt.

Von NÖNat Online-Team und Gila Wohlmann. Erstellt am 09. April 2019 (14:01)

Auf der B18 in Richtung St. Veit kollidierten zwei Autos. Bei dem Unfall  zwischen der Kreuzung-B18/Pfenningbach und der Gölsen-Brücke (Felberer Brücke) landete ein Wagen im Straßengraben, der Zweite kam auf der Straße zu stehen.

Eine 52-Jährige aus dem Bezirk Lilienfeld war mit ihrem Wagen auf der B 18 in Richtung Traisen unterwegs. Hinter ihr fuhr ein 79-Jähriger, ebenfalls aus dem Bezirk, in dieselbe Richtung. Bei ihm war seine 68-jährige Ehefrau.

Zur selben Zeit fuhr ein 22-jähriger  Wilhelmsburger einen Lkw in der entgegengesetzten Richtung. Hinter ihm war noch ein 24-jähriger Wilhelmsburger, ebenfalls mit einem Lkw. Bei ihm im Fahrzeug befand sich noch ein 42-jähriger Wilhelmsburger. Der 24-Jährige dürfte trotz des Gegenverkehrs den vor ihm fahrenden Lastwagen überholt haben, weshalb die 52-Jährige ihren Pkw abbremste und zum rechten Straßenrand lenkte. Der hinter ihr fahrende 79-Jährige ist dann in weiterer Folge mit seinem Fahrzeug gegen das Heck des Wagen der 52-Jährigen geprallt, woraufhin deren Auto über eine rund zwei Meter hohe Straßenböschung in eine Wiese geschleudert wurde.

Der 22-Jährige musste seinen Lastwagen ebenfalls abbremsen, um dem 24-Jährigen das Überholen zu ermöglichen und einen frontalen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug der 52-Jährigen zu verhindern. Der 79-Jährige und seine 68-jährige Beifahrerin erlitten bei dem Unfall Verletzungen und wurden in das Landesklinikum Lilienfeld gebracht.

Die B 18 musste gesperrt werden, es kam zu einem gröberen Stau. Die Freiwillige Feuerwehr Rainfeld nahm die Bergung der Fahrzeuge vor.

Beim Eintreffen vom Tanklöschfahrzeug Rainfeld, wurden zwei verunfallte Personen bereits von der Rettung versorgt.

Sofort wurde die Unfallstelle abgesichert und mit der Bergung der beiden PKW´s begonnen.

Der SUV im Straßengraben war bis auf einen kaputten Reifen noch fahrtauglich. Somit wurde nur das Reserverad montiert und der Fahrer konnte die Fahrt selbstständig bis zur nächsten Werkstatt fortsetzen.

Anders das zweite Fahrzeug, hier war auf der rechten Seite die Achse des Vorderrades gebrochen und der Wagen somit nicht mehr fahrbereit.

Mittels Rangierroller wurde der Citroen bewegungsfähig gemacht und anschließend an einem Platz in unmittelbarer Nähe verbracht und sicher abgestellt.

Durch einen geringen Flüssigkeitsaustritt am Wagen, wurde anschließend die Fahrbahn mit Bioversal und Wasser noch gereinigt.

Die B18 war für die Dauer der Fahrzeugbergung von der anwesenden Polizei komplett gesperrt.

Nach einer Stunde konnte der Einsatz nach herstellen der Einsatzfähigkeit beendet werden.