Kleinregion Traisen-Gölsental in der Vorreiterrolle. Die erste „Regionale Agenda 21“ im Bundesland findet im Traisen-Gölsental statt.

Von Markus Zauner. Erstellt am 27. März 2018 (05:18)
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Die Steuerungsgruppe gab am Mittwoch in Rohrbach den offiziellen Auftakt zur „Regionalen Agenda 21 Traisen-Gölsental“: Bürgermeister Wolfgang Labenbacher, Alexandra Schlichting vom Amt der NÖ Landesregierung, Bürgermeister Albert Pitterle, Karl Oysmüller, Monika Enne, die Bürgermeister Karl Bader, Alois Kaiser, Rudolf Ameisbichler und Gertraud Steinacher, Philip Krassnitzer (Berater Firma Stadtland) undKleinregionsmanager Roland Beck (v. l.).privat

„Viele der großen Herausforderungen kann man nur gemeinsam als Region und in der Zusammenarbeit bewältigen. Dazu ist es wichtig, die Bevölkerung einzubinden“, weiß Bürgermeister Alois Kaiser, der Obmann der Kleinregion Traisen-Gölsental. Elf Gemeinden derselben starten daher die „Regionale Agenda 21“ — als erste Region in Niederösterreich.

„So ist die optimale Einbindung und Abstimmung mit der Bevölkerung sichergestellt.“ Regionsmanager Roland Beck zum Pilotprojekt

Bis zum Jahresende soll mit der Bevölkerung eine regionale Strategie für nachhaltige Projekte erarbeitet werden. Dazu ist geplant, die „Regionale Agenda 21“ mit der Entwicklung des kleinregionalen Rahmenkonzeptes, welches für die kommenden zehn Jahre Gültigkeit haben soll, zu verknüpfen.

Das Prozedere: Über Onlinemedien, Postkartenaktionen, Schulworkshops mit Kindern und Jugendlichen sowie Pilotgruppen werden Projektideen und Visionen gesammelt und umsetzungsorientiert ausgearbeitet. Diese Ideen sollen dann die „Zukunftsgeschichte Traisen-Gölsental“ schreiben. Die Bürgermeister der Kleinregion bilden die Steuerungsgruppe, welche am Mittwoch in Rohrbach den offiziellen Startschuss zu diesem umfassenden Regionalentwicklungsprozess gegeben hat.

Zukunftsforum am 18. Juni vorgesehen

Noch vor dem Sommer soll das Projekt „mit Leben“ gefüllt werden. Zu diesem Zweck wird am 18. Juni ein Zukunftsforum im Gemeindeamt in Lilienfeld abgehalten. Ziel ist es, hier Pionierkreise zu bilden und in einer ersten Phase rund zehn Projekte auf Schiene zu bringen. „Die ,Regionale Agenda‘ bringt dabei die richtigen Menschen zusammen und unterstützt mit Moderation, Know-how, Öffentlichkeitsarbeit und bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten“, erklärt Kleinregionsmanager Roland Beck.

Durch die Verknüpfung des kleinregionalen Rahmenkonzeptes mit der „Regionalen Agenda 21“ gehe man, so der Kleinregionsmanager, einen neuen Weg in Niederösterreich. Beck: „Wir sind stolz und dankbar für diese Möglichkeit, welche uns durch die Unterstützung des Landes NÖ ermöglicht wird. So ist die optimale Einbindung und Abstimmung mit der Bevölkerung sichergestellt.“

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