Drei Bikerunfällle in drei Stunden. Von der Abschürfung bis zum Verdacht auf Knochenbruch: Kurven wurden zum Verhängnis.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 05. Oktober 2017 (07:12)
Symbolbild
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Motorradfahren ist nicht ungefährlich. Das mussten am Sonntag gleich mehrere Biker in St. Aegyd schmerzvoll erfahren.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 12 Uhr in Ulreichsberg. Ein Wiener war mit einer Motorradgruppe auf der L 101 in Fahrtrichtung Annaberg unterwegs. Als er sein Bike in einer Rechtskurve zur Fahrbahnmitte lenkte, kam er – trotz geringer Geschwindigkeit von rund 30 Stundenkilometern – aus unbekannter Ursache zu Sturz.

Er war auf die linke Fahrbahn gegen eine Halterung der Leitschiene gerutscht. Der Mann kam mit Hautabschürfungen relativ glimpflich davon und wurde von der Rettung ins Lilienfelder Spital gebracht. Gegen 13 Uhr der nächste Unfall: Ein 53-jähriger Vöcklabrucker kam auf der

Schwerer Unfall auf der B21

B 21, als er in Richtung Mariazell unterwegs war, vermutlich aufgrund nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit, in einer starken Linkskurve zu Sturz. Unmittelbar hinter ihm fuhr sein Bruder. Da der 48-Jährige befürchtete, seinen Bruder zu überfahren, kam er ebenfalls zu Sturz. Beide Biker wurden verletzt und nach der Erstversorgung durch die Besatzung des Roten Kreuzes Mariazell ins Lilienfelder Spital gebracht.

Gegen 14.30 Uhr passierte der dritte Motorradunfall, dieses Mal auf der Ochsattelstraße. Ein Wiener (25) verlor in einer starken Linkskurve die Herrschaft über sein Zweirad. Er wurde mit Verdacht auf Schulterbruch ebenso ins Lilienfelder Spital gebracht.