Nach dem FF-Landestreffen startet das große Aufräumen. Rund 200 freiwillige Helfer standen bis Donnerstagabend im Einsatz, um die Reinigung und Abbauarbeiten am Grillenbühel vorzunehmen.

Von Gabi Zeller. Erstellt am 21. Juli 2018 (04:38)
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Die Aufräumarbeiten sind abgeschlossen. Die FF St. Aegyd Markt, im Bild Fahrmeister Christoph Meissinger, Kommandantstellvertreter Bernhard Gruber und Kommandant Richard Fuchs (v. l.), freut sich über den positiven Verlauf der Veranstaltung.
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Das 46. Landestreffen der NÖ Feuerwehrjugend mit rund 5.500 Teilnehmern, vielen freiwilligen Helfern und etwa 3.000 Besuchern am Grillenbühel in St. Aegyd ist seit 8. Juli Geschichte (die NÖN berichtete ausführlich).

In der Vorwoche war das große Reinemachen angesagt. Rund 200 freiwillige Helfer standen dabei bis Donnerstagabend im Einsatz. „Der Abbau begann bereits Sonntagmittag nach der Abreise der Kinder. Mit Unterstützung von FF-KHD-Zügen aus den Bezirken Lilienfeld und St. Pölten wurde das Lagergelände aufgeräumt, die Einzäunung abmontiert sowie bereits die Straßensanierung und die Sanierung der Flurschäden in Angriff genommen“, berichten der Kommandant der FF St. Aegyd Markt, Richard Fuchs, und sein Stellvertreter Bernhard Gruber.

„Es war der größte Event, der jemals in St. Aegyd stattgefunden hat. Man sieht, was man bewegen kann, wenn viele Menschen an einem Strang ziehen.“ FF-Chef Richard Fuchs

Am Montag, 9. Juli, erfolgten mit Unterstützung durch den KHD-Zug Melk die Abtransporte von Containern, Gerätschaften und diversem Equipment, der Festzeltabbau sowie der Abtransport der Einrichtung. Auch die Kanal- und Wasserleitungen wurden abgebaut.

Bis Dienstag war das Festgelände geräumt. Anschließend wurden Reinigungsarbeiten im Feuerwehrhaus, die logistische Aufarbeitung der Veranstaltung und der weitere Rücktransport von diversen Materialien durchgeführt. Im Laufe des Donnerstagabends konnten die Aufräumarbeiten endgültig abgeschlossen werden.

Die Abschlussbilanz von Kommandant Fuchs und Stellvertreter Gruber: „Es war eine erfolgreiche Veranstaltung — der größte Event, der jemals in St. Aegyd stattgefunden hat. Man sieht, was man bewegen kann, wenn viele Menschen an einem Strang ziehen. Trotz des enormen Arbeitsaufwandes waren alle Helfer mit Freude dabei.“ Fuchs und Gruber danken allen freiwilligen Helfern, der Gemeinde, den Feuerwehren des Bezirkes, dem Landesfeuerwehrverband sowie der Landesfeuerwehrschule. „Dank auch an die Notrufnummer 144, die Mitglieder des Roten Kreuzes Traisental, an alle diensthabenden Ärzte, die ihren Dienst freiwillig versehen haben, den feuerwehrmedizinischen Dienst St. Pölten sowie an die Grundbesitzer und die Bauernschaft. Dank gebührt auch den Firmen Wiesbauer und Mosbacher für die Zurverfügungstellung der benötigten Baumaschinen“, so das Kommando abschließend.