Gebäudebesitzer verärgert: Auto krachte gegen Haus. Wilhelmsburger (34) crashte Pkw in Wand. Klaus Reiter beklagt Raserei auf B 18.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 27. November 2018 (07:15)
Ein Totalschaden ist der BMW des Wilhelmsburgers. Zuerst überholte er laut einem Augenzeugen, kurz darauf krachte er in die Hauswand von Klaus Reiters Gebäude neben dem Wiesenfelder Feuerwehrhaus.
Reiter

„Ein Raser ist gegen mein Haus gefahren und hat an diesem schweren Sachschaden verursacht. Ich muss nun einen Bausachverständigen zur Überprüfung der Statik der Stützmauer sowie ein Unternehmen zur Fassadenreparatur beauftragen“, grollt Klaus Reiter. Nicht schlecht staunte der St. Veiter in der Vorwoche: Ein schwarzer BMW war in die Wand seines Hauses an der B 18 in Wiesenfeld gedonnert.

„Ich konnte den Anprall aus dem Hausinneren miterleben und kann von Glück reden, dass sich vor der Hauswand die Leitschiene befindet, denn sonst wäre ich von der durch die Wucht des Wagens gewiss zum Einsturz gebrachten Steinmauer erschlagen worden“, vermutet er.

„In den letzten Jahrzehnten sind bereits vier Fahrzeuge in unser Haus reingefahren.“ Anrainer Klaus Reiter

Der Unfallverursacher, ein 34-jähriger Wilhelmsburger, will, als er in Richtung Hainfeld unterwegs war, einem Lastwagen, der aus Richtung Schwarzenbach in die B 18 einfahren wollte, ausgewichen sein. Das Fahrzeug konnte aber, auch aufgrund ungenauer Angaben des Lenkers, nicht mehr ausfindig gemacht werden. Ein anderer Augenzeuge, ein St. Veiter, gab jedoch an, dass der Unfallverursacher ihn schon ein Stück zuvor überholt hätte. Der Mann war nicht alkoholisiert und kam mit leichten Verletzungen davon. „Der Lenker ist von einem Weinkrampf in den nächsten verfallen, als er seinem Vater am Telefon mitteilte, dass er den Wagen zu Schrott gefahren hätte“, erinnert sich Klaus Reiter.

In Wiesenfeld ist ein Radar, der immer wieder „scharf“ gemacht wird. „Die Exekutive nimmt hier außerdem laufend Multabox- und Lasermessungen vor“, heißt es seitens der Polizei St. Veit. Für Reiter nur ein geringer Trost: „In den letzten Jahrzehnten sind bereits vier Fahrzeuge in unser Haus reingefahren.“