Glasknochen-Krankheit: Umbau in Etappen nötig. Rainfelderin Sabine Häupl unterstützt Larissa, die Besuch von Andreas Gabalier erhielt, weiterhin. Adaptierungsarbeiten bewegen sich im sechsstelligen Bereich.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 07. Juni 2017 (04:32)
Larissa hat die Glasknochen-Krankheit. Jetzt musste sie wieder operiert werden.
NOEN, privat

Im letzten Jahr gab es einige Benefizaktionen für Larissa aus dem Bezirk Melk. Federführend war dabei meistens die Rainfelderin Sabine Häupl. Und noch immer setzt sie sich für Larissa ein. Diese leidet an der Glasknochen-Krankheit und musste in der Vorwoche erneut operiert werden. „Larissa ist umgeknickt, da der Draht, der ihre Knochen zusammenhält, herausgesprungen ist“, so Häupl.

Mit den Benefizveranstaltungen macht Häupl derzeit eine Pause. Dennoch seien Spenden für die Familie dringend notwendig. „Bei den Benefizveranstaltungen ist Larissa immer so fröhlich, da merken die Leute oft gar nicht, wie krank sie wirklich ist“, gibt Häupl zu bedenken. Zwar merke man an ihrem Gang, dass etwas nicht stimmt, aber das Ausmaß sei den Menschen nur selten bewusst. „Es reicht, dass sie einmal stolpert und dann brechen ihre Knochen“, sagt Häupl. Sie hat mit Larissas Familie mittlerweile einen engen Kontakt aufgebaut und sogar eine Freundschaft hat sich entwickelt.

Umbau wird in Abschnitten umgesetzt

Die Kosten für den nötigen Umbau bewegen sich laut Häupl im sechsstelligen Bereich: „Mit den Spendengeldern und den Erlösen aus den Benefizveranstaltungen wurde immer Material gekauft und weitergemacht.“ Mittlerweile hat sie eine Rollstuhlrampe und zum Teil wurden Ecken in der Wohnung „entschärft“. „Man muss schon sagen, dass die Eltern selbst nie um Hilfe gebeten haben, ich hatte für mich entschieden, dass ich helfen will“, sagt Häupl. Aber auch andere vergessen die Eltern nicht, sie spenden etwa Spielzeug für den guten Zweck.

Auf Facebook unter „Larissas Glaswelt“ kann man sich über das Mädchen informieren. Dort gibt es auch eine Kontonummer, mit der direkt an die Familie gespendet werden kann.