Katzen verschreckten die „Einbrecher“. St. Veiterin fand Katzengitter herausgerissen vor und mutmaßt kriminellen Coup. Keine Spuren am Tatort vorgefunden.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 24. August 2017 (05:40)
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Katzen als Einbrecherschreck? Einen seltsamen Vorfall gab es am Mittwoch in St. Veit.

„Während ich heute den Haushalt gemacht habe, hat jemand versucht, durchs Kinderfenster einzusteigen! Fenstergitter ausgebaut und hopp!“ Das postet eine St. Veiterin auf Facebook.

Kriminelle sollen letzten Mittwoch versucht haben, in ihre Wohnung einzudringen. Auch will sie, so ihre Ausführungen, „seltsame Geräusche gehört haben.“ Der Vorfall war rasch Gesprächsthema — nicht zuletzt, da es ja die Woche zuvor in der Gemeinde eine Einbruchsserie mit sechs Vorfällen (die NÖN berichtete) gab. Die Frau meint, dass vermutlich die „Katzen die Eindringlinge anscheinend verjagt haben“.

Der Vorfall wurde angezeigt. Seitens der Exekutive wurde der mutmaßliche Tatort inspiziert. „Es konnten keinerlei Spuren festgestellt werden, die auf einen Einbruch hindeuten“, so ein Beamter. „Dass man aber jede verdächtige Wahrnehmung ernst nimmt“, bestätigt Bezirkspolizeichef Michael Hochgerner: „Wir lassen keine Mittel unversucht, um die jüngsten Vorfälle rasch aufzuklären.“