Devise beim Mariazeller Advent: Aufsperren am erstmöglichen Tag

„Den Lockdown aussitzen und auf das vierte Adventwochenende hoffen“, lautet die Devise von Veranstalter Andreas Schweiger.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 05:29
Lesezeit: 2 Min
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Der Aufwand ist groß, viel Liebe zum Detail notwendig: Der Mariazeller Advent ist ein Fixpunkt für viele Gäste und Besucher, nun bleibt nur noch die Hoffnung auf das vierte Adventwochenende.
Foto: Fred Lindmoser

Der Mariazeller Advent war für dieses Jahr grundsätzlich besinnlicher und im „kleineren“ Rahmen ausgelegt. Unter dem Titel „Ein Advent wie damals“ – mit 43 Marktständen.

Diese 43 Stände sind aufgeteilt in Kulinarik und Verkauf, es bedeutet trotzdem rund ein Viertel weniger Marktstände als im Vergleichsjahr 2019.

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„Dies war zum einen notwendig, um den nötigen Sicherheitsabstand zwischen den Hütten gewährleisten zu können und zum anderen, weil man sich bewusst für einen besinnlichen Advent entschieden hat“, erklärt Andreas Schweiger, Geschäftsführer der Mariazeller Land GmbH.

„Das Sicherheitskonzept funktionierte und die Abläufe waren allesamt unkompliziert und keine zusätzliche Hürde für unsere Gäste.“ Schweiger blickt positiv auf das Eröffnungswochenende zurück

Beim Eröffnungswochenende um den 18. November konnten bei strahlendem Sonnenschein bereits viele Besucher in Mariazell begrüßt werden: „Das Sicherheitskonzept funktionierte und die Abläufe waren allesamt unkompliziert und keine zusätzliche Hürde für unsere Gäste. Die Stimmung der Besucher war eine sehr gute“, blickt Schweiger zurück. Und: „Vor allem der Dank, dass wir die Mühen auf uns genommen haben und den Mariazeller Advent eröffnet haben, war ein spürbar großer.“

Gerade am Eröffnungswochenende hat die Nachricht über den bundesweiten Lockdown aber dann überrascht, die Pforten mussten nach diesem ersten, zufriedenstellenden Wochenende wieder geschlossen werden.

„Sämtliche Standbetreiber waren natürlich enttäuscht, aber trugen dies trotzdem mit Fassung und ich hatte das Gefühl, dass diese Situation die Adventfamilie in Mariazell an diesem Wochenende noch enger zusammengeschweißt hat“, beschreibt Andreas Schweiger die Situation.

Man war sich einig, dass am erstmöglichen Tag der Mariazeller Advent wieder aufgesperrt werden wird: „Dies wird vermutlich das vierte Adventwochenende von 16. bis 19. Dezember sein“, hofft Schweiger. Denn jetzt heiße es nur, den Lockdown auszusitzen und zu hoffen, dass dieser „nur“ 20 Tage anhält.

Schweiger tue es nicht nur für die Gäste leid, dass diese den Zauber des Mariazeller Advents in diesem Jahr nicht in vollen Zügen erleben und genießen können, sondern auch für sämtliche Standbetreiber und Künstler – alle, die zum positiven Gelingen beitragen: „Hier ist sehr viel Vorbereitungszeit, Aufwand und Liebe zum Detail notwendig, die hier allesamt an den Tag legen.“