Postpartner in St. Aegyd hört auf. Trafik Pfeffer legt Post-Agenden Ende April zurück. Nahtloser Übergang als Ziel.

Von Markus Zauner und Gabi Zeller. Erstellt am 25. Februar 2020 (04:39)
Bürgermeister Karl Oysmüller bedankt sich bei Trafikantin Manuela Pfeffer für das jahrelange Postpartner-Service vor Ort.
Zeller

Das baldige Ende ist gewiss: Nach sechs Jahren kündigt die Trafik Pfeffer Ende April ihren Vertrag als Postpartner der Österreichischen Post AG. Aus „persönlichen Gründen“, wie es heißt.

Seitens der Gemeinde sei man bestrebt, einen gleichwertigen Ersatz zu finden, um dieses Service für die St. Aegyder Bevölkerung erhalten zu können, versichert Bürgermeister Karl Oysmüller. „Ich bedaure, dass der Vertrag zu Ende geht. Die Kombination Trafik Post war ideal. Auch die Räumlichkeiten waren passend und Frau Pfeffer und ihr Team immer sehr bemüht“, betont der Ortschef.

„Ich bedaure, dass der Vertrag zu Ende geht. Die Kombination Trafik Post war ideal.“ Bürgermeister Karl Oysmüller

Die Post werde nun mit Geschäften im Ort Kontakt aufnehmen, die aus ihrer Sicht über die besten Voraussetzungen verfügen, kennt Oysmüller das weitere Prozedere. Ausreichende Öffnungszeiten, zentrale Lage und genügend Parkplätze seien dabei entscheidende Faktoren.

Post-Sprecher Michael Homola bestätigt auf NÖN-Anfrage bereits aufgenommene Gespräche mit Gewerbetreibenden. Man sei optimistisch, einen „nahtlosen Übergang“ zu schaffen, so Homola. Ähnlich zuversichtlich zeigt sich Ortschef Oysmüller. Sollte sich allerdings kein Betrieb als neuer Postpartner finden, wovon er nicht ausgehe, wolle die Gemeinde die Postpartner-Agenden übernehmen. Im Falle dieser „Notlösung“ zieht Oysmüller Örtlichkeiten im Pfeifenmuseum in Betracht. Fest steht für den Ortschef: „Ein Postpartner ist ein wichtiger Teil eines funktionierenden Ortslebens und sollte unbedingt erhalten bleiben.“