Annaberger Schüler demonstrierten für den Klimaschutz

Erstellt am 18. Juni 2022 | 05:43
Lesezeit: 2 Min
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Ermöglicht wurde der Tag der Artenvielfalt auch durch die freundliche Spende über 1.200 Euro durch die Fotografen Jürgen Thoma, Jürgen Gabriel und Markus Morawetz.
Foto: privat
Kinder bastelten Demo-Schilder mit ihrer persönlichen Nachricht zu Natur- und Klimaschutz und präsentierten sie am Dorfplatz.
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Seit 2019 gibt es auch im Naturpark Ötscher-Tormäuer jedes Jahr ein gemeinsames Projekt aller Naturpark-Schulen zum Tag der Artenvielfalt. Heuer fand die Veranstaltung erstmals in Mitterbach am Dorfplatz statt, wobei die Naturvermittlerinnen und Umweltpädagoginnen des Naturparks dem Motto getreu ein spannendes Programm auf die Beine gestellt hatten.

Zunächst beschäftigten sich alle 140 Schüler der Naturpark-Schulen aus Mitterbach, Annaberg, Gaming und Puchenstuben mit dem Unterschied zwischen natürlichem und anthropogenem Klimawandel und mit den Auswirkungen auf Umwelt, Menschen, Pflanzen und Tiere. Vorab gab es bereits einen Zeichenwettbewerb der Naturparke Niederösterreichs, bei dem sich die Kinder ebenfalls mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auseinandersetzten. Auf dieses Wissen konnte bereits aufgebaut werden.

Appelle von Öffi-Nutzung bis hin zu weniger Müll

Um sich auch kreativ mit dem Thema auseinanderzusetzen, bastelten die Kinder anschließend Demo-Schilder mit ihrer ganz persönlichen Nachricht zu Natur- und Klimaschutz. Die Palette reichte dabei vom Aufruf zum CO₂-Sparen und zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, über den Schutz von heimischen Pflanzen und Tieren bis hin zu weniger Müll und Asphalt in der Umwelt. Bei einer anschließenden kleinen Klima-Demo am Dorfplatz präsentierten die Schüler die Schilder dann auch lautstark.

„Für die Kinder gab es überraschende, neue Informationen zum Klimawandel und es wurde auch herausgearbeitet, wie wichtig es ist, selber Initiative zu ergreifen. Wir haben nur diese eine Welt. Ein Grundstein für den Tag wurde in vielen Klassen bereits im Rahmen des niederösterreichweiten Zeichenwettbewerbs gelegt“, fasst Martin Hörmer, Direktor der Schulen Gaming und Puchenstuben, zusammen. Nach einem gemeinsamen Fotoprojekt mit anschließender Ausstellung auf der Ötscher-Basis wurde der Reinerlös durch den Verkauf der Bilder für die Naturpark-Schulen gespendet.

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