Bücherei startet in Kaumberg neu. Ulrike Eder und Mitstreiter wollen den Kaumbergern die Welt der Literatur mehr näher bringen. Telefonzelle umgewandelt.

Von Astrid Krizanic-Fallmann. Erstellt am 08. Februar 2020 (03:51)
Auch in der „Bücherzelle“ ist Lektüre zu finden, so Ulrike Eder.
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„Die Bücherei soll künftig auch ein Kommunikationszentrum sein“, sagt Ulrike Eder. Am 2. Februar startete die „Gmoa Bücherei“ mit einem neuen Team.

„Familie Habersatter, die in den vergangenen Jahren mit viel Hingabe die Betreuung machte, hat mit Dezember aufgehört“, informiert die nunmehrige Leiterin Ulrike Eder. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern Rosi Mayr und Patrick Radinger möchte sie jetzt frischen Wind bringen. So wurde in der Umstrukturierungsphase interessante Lektüre angekauft. Bei den Brettspielen ist ebenso für ein größeres Sortiment gesorgt. Mit einem Bücherpass werden fleißige Leser belohnt.

Ein besonderes Schmankerl ist außerdem die öffentliche „Bücherzelle“. Dafür wurden in der Telefonzelle rechts vom Gemeindeamt Regale an die Wand montiert. Dort sind einige Bücher zur freien Entnahme zu finden. Rund um die Uhr kann man aber gleichfalls Werke, welche man schon selbst gelesen hat und anderen zur Verfügung stellen will, ablegen. Wünsche zum „Tauschen und Tandeln“ können ebenso in der „Gmoa Bücherei“ deponiert werden.

Was liest übrigens Leiterin Ulrike Eder gerne? Neben Krimis derzeit Historisches, darunter mit Bezug zur Araburg. Denn sie gehört als Kulturvermittlerin weiters zu jenen Ehrenamtlichen, die sich für den Aufbau eines Museums und bei Führungen in der Ruine engagieren.