Hainfelder „Ninja Warrior“ out: „Die Taktik war falsch“

Thomas Grabner gab sein Bestes, aber er schied im Parcours aus.

Gila Wohlmann
Gila Wohlmann Erstellt am 25. September 2021 | 05:59
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Thomas Grabner wollte den „Ninja-Warrior“-Parcours möglichst schnell bewältigen. Übrigens: „Ninja Warrior Austria“ läuft immer montags um 20.15 Uhr auf PULS 4.
Foto: Puls 4-Kniepeiss

Familie, Freunde und Bekannte fieberten mit: Thomas Grabner nahm an der PULS 4-Show „Ninja Warrior Austria“ teil: Am Montag (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) wurde die Show um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Schon beim ersten Hindernis ausgeschieden

Leider verlief es für den 27-jährigen Hainfelder nicht so ganz wie erhofft: Beim ersten Hindernis schied er aus, da er ins Wasser fiel. „Ich habe einfach die falsche Taktik gewählt“, bedauert er. Den Hindernisparcours mit möglichst hoher Geschwindigkeit zu bewältigen, war seine Strategie.

„Leider hat man keine Chance, den Parcours vorher auszuprobieren“, erzählt er. Darum musste er sich für eine Variante entscheiden. Der gesamte Parcours bestand aus Sprüngen, Balance-Aufgaben, Hindernissen, die richtige Grifftechnik war ebenso gefragt und Schwingen von einem Hindernis zum anderen.

„Der Parcours ist einfach ein großer Spielplatz für Erwachsene“, schmunzelt er. Auch wenn er nicht weitergekommen ist, hat sich Grabner mit der Teilnahme am „Ninja Warrior Austria“ einen großen Traum erfüllt.

„Leider hat man keine Chance, den Parcours vorher auszuprobieren.“ Thomas Grabner, „Ninja- Warrior“-Teilnehmer

Sport und Bewegung bleiben weiterhin seine große Leidenschaft: Calisthenics, Ringtraining, Klettern, Trailrunning und Laufen oder auch Bergsteigen und Skifahren stehen am Programm. Inlineskaten, Eislaufen, Bogenschießen oder Trampolinspringen hat er auch bereits ausprobiert. Calisthenics bleibt jedoch klar seine Lieblingsbeschäftigung. „Diesen Sport kann man alleine, immer und überall trainieren. Man lernt, seinen Körper besonders gut zu beherrschen“, erklärt er.

Das lässt sich für den Lenker des gleichnamigen Busunternehmens seiner Eltern sehr gut in den Alltag integrieren. In ein Fitnessstudio geht er nie. Er trainiert lieber alleine. Fortgebildet in Calisthenics hat er sich übers Internet, über Videos und Fachbücher. Aus dem anfänglichen Versuch, einen freien Handstand und 100 Liegestütze in einem durch zu machen, wurde eine Leidenschaft. „Das Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht“ sei die Faszination an Calisthenics.

Grabner ist 180 Zentimeter groß und 85 Kilo schwer. Schon gleich ein bisschen zu schwer für den „Ninja Warrior“, wie er meint. Eine abermalige Teilnahme an einem „Ninja-Warrior“-Bewerb schließt er nicht gänzlich aus, dennoch: „Ich bin nicht so der Wettkampf-Typ. Ich möchte mich jetzt vermehrt auf Bergsteigen und auch Berglaufen konzentrieren“, kündigt der frisch gebackene Jungvater an.