Hohenberg: Suche nach Vermissten derzeit nicht möglich. Die Suche nach den bei Hohenberg vermissten Tourengehern aus dem Bezirk Krems konnte am Donnerstagvormittag nicht fortgesetzt werden.

Von Gila Wohlmann. Update am 10. Januar 2019 (14:18)

„Eine Suchaktion ist aufgrund der aktuellen Wetterlage mit massivem Schneefall derzeit nicht möglich. Wir schicken heute wieder einen Erkundungstrupp auf einer lawinensicheren Route aufs Gschwendt, damit wir uns ein Lagebild vor Ort machen können, um die für morgen prognostizierte Verbesserung der Wetterlage hoffentlich nützen zu können“, sagt Robert Salzer von der Bergrettung Hohenberg.

Dabei warnt er eindringlich, Skitouren oder sonstige Unternehmungen im Berg- und Waldbereich zu unterlassen. „Das kann auch im Tal bei der momentanen Situation leicht lebensgefährlich werden. Auch bei Abhängen kann es zu Abgängen kommen. Da reicht schon eine zehn Meter Böschung und man kann verschüttet werden“, appelliert er.

Hoffen auf Wetterfenster

Bei den Helfern regiert nach wie vor die die Hoffnung auf ein Wetterfenster. Dieses könnte sich nach Angaben von Michael Hochgerner von der Alpinpolizei am Freitag auftun und einen Hubschrauber-Einsatz ermöglichen.

Sollte es am Freitag zu einem Hubschrauber-Einsatz kommen, wolle man versuchen, die Tourengeher mithilfe des sogenannten Recco-Systems zu orten. Die Männer hatten einen entsprechenden Reflektor auf die Tour mitgenommen. Ein Helikopter des Innenministeriums wurde angefordert.