Mehr Ankünfte im Bezirk Lilienfeld. Ein Plus von 13,9 Prozent gibt es im Bezirk. Nächtigungen sanken um ein Prozent.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 07. August 2018 (04:30)
Symbolbild
APA/Georg Hochmuth

Eine durchwachsene Bilanz zeigen die Tourismuszahlen von Jänner bis Mai dieses Jahres zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Einerseits gab es 2.868 Ankünfte mehr als 2017 (fast 14 Prozent). Andererseits gab es 686 Nächtigungen (ein Prozent) weniger.

NOEN

„Zum Gesamtergebnis des Bezirks lässt sich positiv feststellen, dass wir es gemeinsam geschafft haben, unsere Ankünfte in heimischen Gefilden zu steigern“, sieht sich Tourismus-Verbandsobmann Manuel Aichberger auf dem richtigen Weg. Das touristische Angebot sei vielfältig und er ist überzeugt, dass sich die Leute für die Region interessieren. Das leichte Minus bereitet Aichberger noch keine Sorgen, denn: „Die Sommer- und Wandersaison mit Wallfahrten und Camping hat erst Anfang Juni richtig begonnen.“

„Die Sommer- und Wandersaison mit Wallfahrten und Camping hat erst Anfang Juni begonnen.“ Manuel Aichberger, Obmann Tourismusverband

Größtes Plus an Übernachtungen und Ankünften konnte die Stadt Lilienfeld verzeichnen. 957 Übernachtungen führten zu einem Plus von 249 Prozent und auch die Ankünfte stiegen um 213 Prozent auf 266. Erklären kann sich das Tourismus-Verbandsobmann Manuel Aichberger etwa durch das Engagement von Richard Zehetbauer für seinen Zeidelhof. „Herr Zehetbauer war dieses Jahr auf der Ferien- und Freizeitmesse in Wien dabei. Auf seinem Stand hat er mit einer Werbetafel der Gemeinde Werbung für sich und den Ort gemacht.“ Der „Urlaub am Bauernhof“-Betrieb sei gut gebucht.

Die meisten Ankünfte und Nächtigungen gab es in Annaberg zu melden. Die Übernachtungen gingen allerdings um 4,3 Prozent zurück. Mit 15.300 Übernachtungen liegt Kleinzell auf dem zweiten Bezirksplatz bei der Aufenthaltsdauer. Hier schlagen die Kurgäste vom Hotel Salzerbad zu Buche.

Ein Plus bei Ankünften (+59 Prozent) und Nächtigungen (+ 74 Prozent) kann auch Ramsau verzeichnen. Das freut Bürgermeisterin Gertraud Steinacher. „Wir haben jetzt an die 16 Betten mehr in Ramsau, das zeigt sich hier“, weist die Bürgermeisterin auf den Betrieb von Franz Wittmann im Adamstal hin.

Weiter für Unterkünfte in Gemeinden sorgen

Nach Analyse der vorliegenden Tourismuszahlen ist für Aichberger klar: „Wir dürfen nicht aufhören, für entsprechende Unterkünfte in den einzelnen Gemeinden zu sorgen, denn das macht erholsame Nächtigungen erst möglich.“ Dabei weist er besonders auf sein persönliches touristisches hin, den NÖ Almwandertag am Muckenkogel am 15. August: „Eine unbezahlbare Werbung für Stadt und Bezirk, deren touristischer Mehrwert nicht unterschätzt werden sollte.“