„Christen müssen sterben“: Graffiti an Bahnhaltestelle. Schmiererei auf der Bahnhaltestelle Traisen-Markt erschüttert einige Bürger.

Von Gila Wohlmann. Update am 29. April 2020 (17:14)
Dieses Graffiti verunstaltet die Bahnhaltestelle Traisen-Markt. Foto: privat
privat

Ein Graffiti auf der Bahnhaltestelle Traisen-Markt ist schon einigen Passanten  ins Auge gestochen. Der Wortlaut „Christen müssen sterben“  erschüttert dabei einige.

Der Fall wurde bereits bei der Polizei Traisen angezeigt. Schon in der Vergangenheit ist es hier, bestätigen einige Bürger, schon zu einer ähnlichen Beschmierung mit radikalem Inhalt gekommen.

„Die Beschmierung an der Haltestelle Traisen-Markt ist uns seit Anfang April bekannt und die Entfernung wurde daraufhin sofort in Auftrag gegeben. Aufgrund der Corona-Pandemie hat hier die Vorlaufzeit für die Arbeiten ein wenig länger gedauert als im Normalfall. Die Entfernung wurde heute vorgenommen“, berichtet ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif am Mittwochnachmittag. Die Kosten betragen rund 500 Euro.

Österreichweit werden für die Entfernung von Graffiti im Jahr rund 295.000 Euro ausgegeben. In der Ostregion (Niederösterreich, Burgenland und Wien) sind es rund 120.000 Euro.

Die Ermittlungen sind im Laufen. Sachdienliche Hinweise sind an die Polizei Traisen unter 059133/3127 erbeten.