Traisen , Eschenau

Erstellt am 19. Februar 2019, 04:09

von Gila Wohlmann

Baustellensommer bringt baldiges Ende der Rumpelpiste. Hainfelder Straße wird von B 20 bis zur EVN erneuert, L 5220 in Eschenau ebenso. Bezirksweit stellt das Land heuer 1,2 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten bereit.

Der Belag der Hainfelder Straße lässt schon seit Jahren zu wünschen übrig. Unebenheiten machen die Fahrt mit dem Auto zu einer unbequemen Rumpelpartie. Nun stellt das Land Niederösterreich Geld für die Sanierung bereit.  |  Wohlmann

Täglich rumpeln Autofahrer genervt über den miesen Fahrbahnbelag der Hainfelder Straße in Traisen.

„Es wurde in den vergangenen Jahren punktuell ausgebessert“, berichtet Traisens Bauamtsleiter Gerhard Fügl. Jetzt investiert das Land in eine Generalsanierung, deren erster Bauabschnitt heuer umgesetzt werden soll. „Teil eins betrifft den Bereich zwischen ehemaliger Volksbank und EVN“, erläutert Fügl.

Halbseitige Verkehrsführung in Juni und Juli

Die Gemeinde, die EVN und die Bioenergie Köflach, Betreiber der Fernwärme, sind bei diesem Projekt, abhängig von den Anteilen, mit insgesamt rund 100.000 Euro beteiligt, den Rest finanziert, so Fügl, das Land Niederösterreich. Laut Gerhard Fichtinger von der Straßenbauabteilung des Landes wird auch der Gehsteig gemacht. Die Arbeiten sollen zwischen Juli und August erfolgen. Der Verkehr wird in dieser Zeit halbseitig geführt.

Auch in der Nachbargemeine Eschenau wird saniert. „In Steubach wird auf einer Länge von 600 Metern die Fahrbahn der L 5220 erneuert und der Bereich entwässert“, erklärt Fichtinger. Die Arbeiten sollen im Juni und Juli durchgeführt werden. In diesem Zeitraum erfolgt eine halbseitige Verkehrsführung.

„Es handelt sich hierbei um den Bereich, der zur Meiselhöhe ins Pielachtal führt“, erklärt dazu Eschenaus Bürgermeister Alois Kaiser. Die Gemeinde müsse nichts dazu zahlen. Eine Sanierung begrüßt er sehr. „Es ist besser, zeitgerecht zu agieren, als dann kostenaufwendig die Straße komplett neu machen zu müssen“, meint der Ortschef.

Bezirksweit stellt das Land Niederösterreich heuer 1,2 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten bereit.

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