Familie Buchner stellte sich bei Hofgesprächen vor

Familie Buchner stellte bei den Hofgesprächen ihren Milchviehbetrieb vor. Die Traisner Bauern vom Hubhof setzen auf Regionalität.

Doris Schirlbauer Erstellt am 06. Oktober 2021 | 04:30
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Kammersekretär Wolfgang Neuhauser, Kammerobmann St. Pölten Anton Kaiblinger und Kammerobmann Lilienfeld Reinhold Mader (v. l.) waren vor Ort.
Foto: Schirlbauer

Im Zuge der Woche der Landwirtschaft fanden die Hofgespräche bei Bauern aus Niederösterreich statt. Stellvertretend für den Bezirk Lilienfeld stellte die Familie Buchner vom Hubhof in Traisen sich und ihren Betrieb vor.

Drei Generationen der Familie Buchner führen zusammen einen Milchviehbetrieb. Sie sind stolze Besitzer von 130 Kühen, darunter 75 Milchkühe.

„Mir ist es ein großes Anliegen, den Besuchern der Hofgespräche zu zeigen, wie die Landwirtschaft wirklich funktioniert, speziell auf unserem Hof in Traisen“, erklärt Rudolf Buchner. Beim Bewirtschaften des Bauernhofs ist es für die Traisner wichtig, auf die Umwelt zu achten und dem Klima möglichst wenig zu schaden.

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Gerhard Hollaus und Barbara Schneider schenkten Most und Obstsäfte aus.
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Um dieses Ziel umzusetzen, hat die Familie einige klimafreundliche Projekte: Einige Maschinen auf der Landwirtschaft, werden rein elektrisch mit eigener Sonnenenergie betrieben. Außerdem gründete die Familie 2010 die Bioenergie Hubhof. Unter anderem werden dadurch die Volksschule in Traisen sowie die Café Lounge mit Strom vom Hubhof versorgt.

Für die interessierten Besucher der Hofgespräche gab es die Möglichkeit, von Klara und Rudolf Buchner einen geführten Rundgang durch den Betrieb und die Stallungen zu erhalten.

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Rudolf Buchner erklärte Details zur Landwirtschaft.
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Außerdem erhielten die Gäste Kostproben aus der heimischen Landwirtschaft: Familie Hollaus aus Traisen schenkte Most und Obstsäfte aus, der Gasthof Linko bot das heimische Bier an und die Bäuerinnen versorgten die Besucher mit süßen Leckereien.

Einen ganz besonderen Stand hatten die „Mostviertler Grillerladys“: Sie sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Zu verkosten gab es unter anderem Roastbeef, Steaks, Rindsrouladen und eine „zerrissene Sau“ – all das bereiteten die Damen auf dem Griller zu. Bei den „Mostviertler Grillerladys“ konnte man sich den ein oder anderen Grill-Tipp holen. Dabei war es den Veranstaltern wichtig, Fleisch aus der Region zu verwenden.

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