Nach Gehirnblutungen: Hilfe für Karin . Traisnerin (34) braucht beim Kampf zurück ins Leben finanzielle Unterstützung.

Von Markus Zauner. Erstellt am 30. Juni 2021 (04:34)
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Karin Bertl (34) und Tochter Leonie (13) hoffen auf finanzielle Unterstützung.
privat, privat

Für ihre soziale Ader ist Priska Kunz, Inhaberin des Hair & Beauty-Salons in Hainfeld, bekannt. Im Fokus ihrer aktuellen Bemühungen steht die Traisnerin Karin Bertl, die nach einem schweren Schicksalsschlag dringend finanzielle Hilfe benötigt.

Die 34-Jährige erlitt vor einem Jahr schwere Gehirnblutungen. Schlaganfall und Stimmverlust waren die Folgen. „Viele Monate und OPs später kam Karin endlich nach Hause. Sie wohnt seitdem mit ihrer 13-jährigen Tochter Leonie bei ihrer Mutter“, weiß Priska Kunz. Obwohl die Traisnerin an Bett und Rollstuhl gefesselt ist, macht sie aufgrund der intensiven elterlichen Betreuung große Fortschritte. „Es besteht eine gute Chance, dass Karin wieder gehen und sprechen lernt und ihre Mobilität zurückbekommt. Ihre Mutter kauft ihr zusätzlich Spezialnahrung und bezahlt wöchentlich 100 Euro für Logopädie. Die Familie tut, was finanziell möglich ist, um ihr zu helfen. Doch die Mutter ist Pensionistin mit keinem recht großen Einkommen“, berichtet Priska Kunz.

Zudem braucht die Traisnerin einen speziellen Aufrichte-Rollstuhl, um die motorischen Fähigkeiten wiederzuerlangen. Und die Mutter benötigt ein geeignetes Auto, das für den Transport des Rollstuhls passend ist.

Ab sofort kann für Karin Bertl direkt im Hair & Beauty-Salon in Hainfeld gespendet werden. Unterstützt wird die Aktion auch von der Plattform „betterplace.me“ und „Licht ins Dunkel“ (siehe Info-Box).

Mit der Hilfe der großen NÖN-Leser-Schar könne der Traisnerin effizient unter die Arme gegriffen werden, ist sich Priska Kunz sicher: „Karin ist eine sehr starke Person mit extremem Willen, wieder ins Leben zurückzufinden. Sie hat auch keine Erinnerungslücken und kennt alle Personen, doch sie kann eben noch nicht gehen und sprechen. Aber es wird. . .“