Quartalsbilanz: Umsatzplus für die voestalpine. Mutterkonzern der Traisner Gießerei steigert Ertrag auf das Niveau vor der Wirtschaftskrise. Unternehmen in Traisen stabil.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 21. September 2017 (05:07)
NOEN, Wohlmann
Am Standort in Traisen finden 311 Mitarbeiter einen Job, außerdem werden laufend Lehrlinge ausgebildet.

Die voestalpine AG, Muttergesellschaft der voestalpine Gießerei Traisen GmbH, präsentierte das Ergebnis des ersten Quartals des aktuellen Geschäftsjahres.

50 Millionen Euro Umsatz im letzten Jahr

„Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des voestalpine-Konzerns im ersten Quartal stellt für uns eine Rückkehr zum Ertragsniveau vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 dar“, freut sich Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. Hauptverantwortlich sei vor allem die Steel Division des Konzerns, die auf Hochqualitätsstähle spezialistiert ist.

Aber auch die anderen drei Divisionen erzielten höhere Erlöse. Insgesamt hat sich der Umsatz um 17,3 Prozent auf 3,3 Millionen Euro erhöht. Auch das operative Ergebnis (EBITDA) ist gestiegen. Mit einer Marge von 15,8 Prozent kam der Konzern deutlich über das strategische Ziel von 14 Prozent für das Geschäftsjahr 2020/2021.

Standort Traisen entwickelt sich sehr stabil

Am Produktionsstandort in Traisen sind 311 Mitarbeiter, davon 247 Eigenpersonal und 64 Fremdpersonal, beschäftigt. Damit gehört die voestalpine Gießerei Traisen GmbH zu den größten Arbeitgebern des Bezirks und bildet auch laufend Lehrlinge aus. Laut Auskunft des Unternehmens entwickelt sich auch die voestalpine Gießerei Traisen GmbH sehr stabil.

Grund dafür sei das zuletzt verstärkt differenziertere Produktportfolio. So entwickelt sich beispielsweise der Absatz von Komponenten für die Eisenbahnzulieferindustrie, wie etwa Komponenten für Weichen, aktuell sehr positiv.

Konkrete Zahlen für das erste Quartal werden für den Standort in Traisen nicht gesondert ausgewiesen. Im letzten Geschäftsjahr 2016/17 erzielte der Betrieb einen Umsatz von knapp 50 Millionen Euro.