Drei Mal drei Kälber: „Babyboom“ im Bezirk Lilienfeld

Drillingskälbergeburten gab es bei den Familien Buchner, Mader und Renz.

Erstellt am 15. Dezember 2021 | 04:18
Lesezeit: 2 Min

Eine Zwillingsgeburt kommt bei Rindern immer wieder vor. Drillinge sind da schon weit seltener – und wenn dann noch alle gesund und munter sind, ist das schon etwas ganz Besonderes.

In Traisen und St. Veit gibt es gleich drei Mal dreifaches Kälberglück, denn am Hubhof von Rudolf Buchner, bei Josef Renz am Annenhof und bei Reinhold Mader in St. Veit gab es in den letzten Tagen jeweils eine Drillingsgeburt – und alle Kälber sind bislang stabil.

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„Gimli“, „Goldbeere“ und „Gipfeli“ für Renz

8. Dezember, Mariä Empfängnis: Die Familie Buchner unterstützte Mutterkuh „Luisa“ bei der Geburt. Das war auch nötig, denn zwei Kälber lagen verkehrt und mussten gedreht werden.

„Ich habe mich schon gleich vor lauter Beinen nicht mehr ausgekannt“, schmunzelt der frisch gewählte Bezirksbauernkammerobmann. Aber einfach ist so ein Eingriff keinesfalls. Den Buchners gelang es, die drei kleinen Stiere „Peter“. „Paul“ und „Prinz“ unversehrt ins Leben zu holen.

Nur wenige Kilometer entfernt, das bäuerliche Anwesen der Familie Renz am Annenhof. Auch hier sagte sich bereits am 29. November eine Drillingsgeburt bei einer Kuh an.

„Wir hatten noch nie eine Drillingsgeburt am Hof und haben aber dann doch einen Tierarzt zur Unterstützung geholt“, erzählt Bauer Josef Renz. Schon bald durften alle aufatmen: Zwei Kalbinnen und ein Stier, ebenso Fleckvieh wie bei den Buchners, lagen unversehrt im Stroh. Die Freude über „Gimli“, „Goldbeere“ und „Gipfeli“ ist daher groß.

Nächster Schauplatz: Nachbargemeinde St. Veit, Hof des Alt-Bezirksbauernkammerobmanns Reinhold Mader am Staffweg. Hier stand am Nikolaustag auch eine Drillingskälbergeburt ins Haus. Diese verlief problemlos. „Das erste Kalb kam von selbst, bei den anderen halfen wir mit, in einer halben Stunde war alles erledigt“, ist er erleichtert.

Mader ist seit 1981 selbstständiger Landwirt. Kälbergeburt gab es zuvor bei ihm am Hof erst eine. „Damals überlebten die drei Kleinen leider nicht“, bedauert er. Umso größer ist daher jetzt die Freude, dass es „Peter“, „Peppa“, „Perle“ und Mutterkuh „Pauline“ gut geht. „Das ist nicht selbstverständlich“, weiß die Familie Mader. Daher werden die drei Kleinen nun fünf Mal am Tag mit Milch gefüttert und ausgiebig verhätschelt.