2,5 Millionen für Kläranlage . In Türnitz wurde von bisher 1.600 auf 2.400 Einwohnergleichwerte ausgebaut

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. September 2020 (03:50)

Die Bürger kamen zahlreich, als am Freitag die neue Kläranlage und der Grün-und Strauchschnittlagerplatz feierlich eröffnet wurden. Gerald Hackl und Michael Berghammer von der beauftragten Hydro Ingenieure Umwelttechnik GmbH skizzierten die Eckpfeiler des 2,45 Millionen Euro teuren Projektes. „Vier Varianten haben wir uns angeschaut“, blickte Berghammer zurück.

„Die Leute sollen sehen, wofür sie Gebühren zahlen.“ Bürgermeister Christian Leeb

Und Hackl ergänzte: „Die alte Anlage war 30 Jahre alt. Da war es nicht überraschend, dass etwas zu machen war.“ Letztlich entschied man sich am bisherigen Standort für den Ausbau mit modernster Technik auf 2.400 Einwohnergleichwerte (bisher 1.600). Beginn der Planungsphase war im Mai 2016, Baustart im März 2019. Nach dem Probebetrieb ab September 2019 ist die neue Kläranlage seit Mai 2020 voll funktionsfähig. Die endgültige Baufertigstellung erfolgte im August.
Bürgermeister Christian Leeb betonte, stolz zu sein, eine derart moderne Anlage eröffnen zu dürfen. Und: „Die Leute sollen sehen, wofür sie Gebühren zahlen“, begründete er die Intention der feierlichen Eröffnung. Mit Lob bedachte Leeb „seine“ Gemeindemitarbeiter: „Sie sind eine Stütze, sie geben mir Kraft.“

Nationalratsabgeordneter Johann Höfinger unterstrich, dass die Gemeinde mit diesem Projekt „Um- und Weitsicht“ bewiesen habe.

Bevor es Führungen in Kleingruppen und eine Stärkung gab, segnete Dechant Andreas Pirngruber noch die neuen Anlagen.
Über 100.000 Euro wurden inklusive Asphaltierung in den neuen Grün- und Strauchschnittlagerplatz investiert.