Doppelkonzert zum Zehn-Jahr-Jubiläum. Aufgrund des großen Interesses treten Mitwirkende zweimal in Türnitzer Pfarrkirche auf. Auch CD produziert.

Erstellt am 03. November 2018 (05:41)
privat
Michael Poglitsch und seine Töchter Elisabeth (l.) und Katharina (r.) musizieren wieder mit zahlreichen weiteren Mitwirkenden.

Einen Fixpunkt im Kulturgeschehen hat Initiator Michael Poglitsch mit seinem „Alpenländischen Adventsingen“ in der Pfarrkirche Türnitz geschaffen. Heuer findet die vom Publikum bestens angenommene und geschätzte Veranstaltung unter seiner Programmgestaltung sowie Organisation zum zehnten Mal statt.

„Die Gründe dafür, diese ins Leben zu rufen, waren und sind vielfältig“, sagt Poglitsch, der das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten leitet. „Zum einen ist es das gattungsreiche Liedgut des Advent- und Weihnachtsfestkreises. So sind Marien-, Rorate-, Herbergssuche-, Hirten-, Wiegen- und Krippenlieder in Kombination mit Instrumentalmusik und mit die Bibelgeschichte vertiefenden Texten feste Bestandteile des Adventsingens“, führt er aus.

Kompositionen aus dem ganzen Alpenraum

Ein weiterer Grund ist der „Kirchenraum der Türnitzer Pfarrkirche – ein hohes, relativ gedrungenes spätgotisches Kirchenschiff mit großartiger Akustik und sehr schön gepflegter, schlichter Innenarchitektur“, so Poglitsch. Das Repertoire der Veranstaltung, in vielfarbiger Weise von Blockflöten, Harfen, Geigen, Blechbläsern, Orgel und Vokalensembles klanglich dargestellt, umfasst Kompositionen aus dem ganzen Alpenraum, mitunter auch aus deutschen Sprachinseln.

Aufgrund des hohen Interesses wird am Samstag, 1. Dezember, nicht nur um 16 Uhr, sondern auch zusätzlich um 14 Uhr unter dem Motto „Ach mein Seel‘, fang‘ an zu singen“ aufgetreten. Mitwirkende bei den zwei Konzerten sind die Lilienfelder Turmbläser, Schrambacher Geigenmusik, das Harfenduo Wallisch-Poglitsch, Schrambacher Blockflötenquartett, der Kirchenchor Türnitz, Familiengesang Poglitsch und das Vokalensemble des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten. Auf der Orgel spielt Bernhard Hanak, die Texte liest Katharina Einsiedl.

Anlässlich des Jubiläums wurde außerdem eine CD mit einem repräsentativen Querschnitt des Gesungenen und Gespielten der vergangenen Veranstaltungsjahre aufgenommen.